Mark Ashton Presente!

Mark Ashton

Mark Ashton wurde am Mittwoch, dem 11. Februar 1987, um 5 Uhr morgens durch HIV getötet. Er war erst 26 Jahre alt als er starb.

Mark war: Kommunist, Generalsekretär der Young Comunist League, Ire, Hausbesetzer, Drag Queen, Hotelangestellter, Schriftsteller, Agitator, Organisator, Aktivist für Schwulenrechte und vieles mehr. Alles passte zusammen, aber sein Schwulsein war von grundlegender Bedeutung für ihn. Weiterlesen ›

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Ein Lehrer der kommunistischen Bewegung ist tot

Trauer um Willi Gerns

In der Nacht vom 25. Januar 2021 auf den 26. Januar 2021 starb der Bremer Kommunist Willi Gerns im Alter von 90 Jahren.

Willi Gerns Bildmitte
li Robert Steigerwald, re Herbert Mies

Willi Gerns war seit 1949 in der kommunistischen Bewegung. Er gehörte zu einer Generation von Kommunist*innen, die für ihre Tätigkeit in FDJ und KPD überwacht und politisch verfolgt wurde. Willi kämpfte mit seinen Genoss*innen gegen die unrechtmäßigen Verbote von FDJ und KPD, sie leisteten Widerstand gegen Remilitarisierung und Notstandsgesetze und gehörten zu den Initiatoren für die Neukonstituierung der kommunistischen Partei in der BRD. In der DKP bildeten sie alle Generationen von Kommunistinnen und Kommunisten aus – Willi Gerns unter anderem als Verantwortlicher für Theorie und Bildung beim Parteivorstand der DKP.

Willi Gerns prägte die Programmatik und die Bildungsarbeit der DKP wie kein anderer und man kann wohl sagen, ohne ihn wäre das Überleben der kommunistischen Bewegung in diesem hochentwickelten imperialistischen Land sehr viel schwieriger gewesen. Seine Beiträge zur Strategieentwicklung, viele gemeinsam mit Robert Steigerwald geschrieben, hatten und haben für die DKP zentrale Bedeutung. In diesem Land kommen Revolutionärinnen und Revolutionäre nicht an ihnen vorbei, wenn sie weder im Elfenbeinturm noch in der reformistischen Sackgasse enden wollen. Sagte Patrik Köbele, der Vorsitzende der DKP in einer ersten Reaktion.

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Solidarität mit den Angeklagten

In der zentralpolnischen Stadt Plock rund 100 Kilometer von Warschau entfernt, mit ihren knapp 120.000 Einwohnern, hat am Mittwoch dem 13. Januar 2021 ein Prozess gegen drei Frauen begonnen, die die von Katholiken verehrte „Jungfrau Maria“ 2019 mit einem regenbogenfarbenen Heiligenschein gezeigt hatten.

Wenn die Angeklagten Elzbieta P., Anna P. und Joanna G. wegen Verletzung religiöser Gefühle schuldig gesprochen würden, müssen sie mit einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Die Regenbogenflagge symbolisiert den Kampf von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung für Gleichberechtigung. Die katholische Kirche nicht nur in Polen und die eng mit ihr verbandelte Regierungsmehrheit in Warschau bekämpfen die LGBTQ-Bewegung auf das heftigste.

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Auf ein kämpferisches, besseres 2021

Das Covid19 Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Nur noch wenige Stunden trennen uns von 2021.

2021 … Moment … Da war doch was?

Allerdings! DKP-queer wird 15 Jahre alt!

Viel hatten wir uns für 2020 vorgenommen. Unsere Kalender waren voll, wenig konnte umgesetzt werden. Wer konnte beim politischen Jahresauftakt 2020 dem LLL-Wochenende in Berlin ahnen, dass das 40. Bundestreffen am ersten Februar Wochenende ebenfalls in Berlin das einzige in diesem Jahr werden würde? Normalerweise führen wir drei im Jahr durch. Auch das geplante Bildungswochenende fiel Corona zum Opfer. Auch das Pfingstcamp der SDAJ an dem wir uns beteiligen wollten. Unser Pressefest musste verschoben werden und auch die CSD Saison fiel aus.
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Der Bundestagswahlkampf geht los.

Was? Der Bundestagswahlkampf geht los? Jetzt schon? Ja!

Die DKP ist wieder einmal gezwungen, sogenannte Unterstützungsunterschriften zu sammeln, damit wir überhaupt zur Wahl zugelassen werden. Diese erste undemokratische Hürde haben sich vor Jahrzehnten die ausgedacht, die schon in den Parlamenten sitzen und es am liebsten hätten wenn sie weiter alleine darin sitzen würden.

Und was hat das mit DKP queer zu tun, wird sich der eine oder andere Fragen. Nun, auf der hessischen Landesliste kandidiert (mal wieder) unser Leiter, der Genosse Thomas Knecht.

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Kriegsministerin will Homosexuelle Rehabilitieren

Quelle Wikimedia

„Die Haltung der Bundeswehr zur Homosexualität war falsch. Sie war damals schon falsch und hinkte der Gesellschaft hinterher, und sie ist es aus heutiger Sicht umso mehr. Ich bedauere diese Praxis sehr. Bei all denen, die darunter zu leiden hatten, bitte ich um Entschuldigung“ so Kramp-Karrenbauer in der letzten Woche im Bundestag.

Das „Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften“ hat den Umgang der BRD Armee mit Homosexuellen von 1955 bis 2000 „auf breiter Quellenbasis“ untersucht.

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Da hat „DIE LINKE. queer“ recht

Auch wenn die Politik von DKP und „DIE LINKE.“ immer weiter auseinander gehen, kann sich DKP queer inhaltlich dieses mal voll hinter die Aussagen und Forderungen von „DIE LINKE. queer“ stellen.

„Zum gestrigen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster zur Aussetzung des Verbots sexueller Dienstleistungen und zur Anordnung der Schließung schwuler Saunen in NRW durch lokale Ordnungsämter in den letzten Wochen erklären die Bundessprecher*innen von DIE LINKE.queer, Daniel Bache, Katharina Jahn und Frank Laubenburg:

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Frankfurter Jugendamt muss Kind zurück geben

Über mehrere Wochen hielt in Frankfurt das unwürdige Tauziehen um das Schicksal eines Neugeborenen und seiner Mutter an. Es war ein ungleiches Kräftemessen. Auf der einen Seite die verzweifelte Mutter, eine in Frankfurt lebende Sexarbeiterin mit Roma-Hintergrund. Auf der Gegenseite die geschlossene Phalanx von Uni-Klinik, Jugendamt, Besondere Dienste 3 (Sozialamt) und Jobcenter, die der Mutter rechtswidrig ihr Kind wegnahmen und es als Faustpfand einsetzten: Kind zurück, wenn die Mutter ein kostenloses städtisches Rückkehr-Ticket nach Rumänien in Anspruch nimmt und samt Kind ausreist – oder Kind in Pflegefamilie!

Angeblich seien die Wohnverhältnisse und die finanzielle Situation der Mutter ungeklärt und die behördliche Inobhutnahme des Kindes im Interesse des Kindeswohls unumgänglich. Weiterlesen ›

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Jugendamt Frankfurt entzieht Sexarbeiterin mit Roma-Hintergrund ihr neugeborenes Kind

Frau S., eine seit zwei Jahren in Frankfurt am Main lebende und tätige rumänische Sexarbeiterin mit Roma-Hintergrund hat am 22.Juni 2020 in der Frankfurter Uni-Klinik ihre Tochter Azal zur Welt gebracht – und das Kind umgehend vom Jugendamt abgenommen bekommen!

Quelle Wikimedia

Sowohl Doña Carmen als auch wir werfen der Stadt Frankfurt am Main diesbezüglich institutionellen Rassismus vor und fordern die sofortige Rückgabe des Kindes an die Kindsmutter.

Offenbar reichen die Merkmale „Sexarbeiterin / Migrantin / Roma“ heute wieder aus, rechtliche Verpflichtungen außer Acht zu lassen und mit erschreckender Rücksichtlosigkeit und Kaltblütigkeit gegen Menschen vorzugehen, die man aus diesem Land lieber heute als morgen herausgedrängt sieht.

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Ronald M. Schernikau – zum 60. Geburtstag

Ronald M. Schernikau, geboren am 11. Juli 1960 in Magdeburg, war ein Republikflüchtling wider Willen.

Er war sechs Jahre alt, als seine Mutter Ellen zusammen mit ihm im Kofferraum eines sogenannten „Fluchthelfers“ über die Grenze gebracht wird.

„Nicht wegen was Politischem – aus Liebe“ betont Ellen immer wieder.

Sie bleiben in der BRD heimatlos, leben in Lehrte in der Nähe von Hannover. Der männliche Anlass der Republikflucht, Ronalds Erzeuger hat heimlich noch eine andere Familie und in seinem Wohnzimmer hängt ein Hakenkreuz.

Der Satz: „Die DDR ist das schönste Land der Welt“ zieht sich durch das Leben von Ronald. Und er findet früh seine politische Heimat – seine Weltanschauung. Er wird Kommunist. Mit aller Konsequenz. Schon 1974 wird er Mitglied der SDAJ und zwei Jahre später der DKP. Und er wird Schriftsteller. Noch als Schüler schreibt er sein erstes Buch – die „kleinstadtnovelle“.

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