About gay: Was ist wichtig für Jungs, die Jungs mögen?

Foto zur freien Verwendung (Stadt Graz/Fischer): Stadtrat Robert Krotzer, Alex Steiner (Stop Aids), Joe Niedermayer (RosaLila PantherInnen)

Vielen herzlichen Dank an unsere Genoss*innen in Graz, die diese Broschüre ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an den Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ), unter seinen Vorgängern wäre etwas in dieser Art undenkbar gewesen.

Gefühle, Intimität, Zuneigung und Sexualität können verwirren – besonders, wenn sie mancherorts noch mit Vorurteilen und Diskriminierung behaftet sind“, sagt der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) Darum stellte er heute gemeinsam mit Alex Steiner von stopaids.at und Joe Niedermayer von den RosaLila PantherInnen eine neue Aufklärungsbroschüre vor, die sich explizit an Jungs, die Jungs mögen wendet.

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CSD Erfurt 2019

Vielen Dank an die Genossinnen und Genossen der DKP Thüringen, die uns sehr Unterstützt haben

In Erfurt fanden in diesem Jahr vom 06.08. bis 24.08. die Themenwochen zum Cristopher Street Day statt, welche am letzten Tag mit einer Demonstration, einem Straßenfest und einer Party am Abend einen Abschluss fand.

An diesem Tag wurde mit über 3.000 Menschen ein Zeichen gesetzt. Mit dabei waren unter anderem der „Lesben und Schwulenverband Deutschland“ (LSVD), die DGB-Jugend, „QueerWeg Thüringen“, aber auch Parteien wie die DKP Erfurt. Auf der Demonstration war unter anderem „Fridays for Future Erfurt“ mit einem Klimablock unter dem Namen „Queers for Future“ vertreten.

Auf der Abschlusskundgebung wurden einige Reden gehalten und kleine Konzerte gespielt. Einige Organisationen baten Infomaterial zu Sexualitäten, Geschlechtsorientierungen und Fetischen an, Parteien baten u.a. Informations-material zu ihren queeren Kommissionen an.

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Die Premiere – Sexworker-Stand auf dem Sommerfest der DKP Berlin!

(Ein Artikel von Andreas Reichelt, DKP Berlin, Mitglied bei move e.V.)

Sexarbeiter*innen sind die am stärksten diskriminierte und gesellschaftlich ausgegrenzte Bevölkerungs- und Berufsgruppe. Viele von ihnen müssen sogar ihren Freunden, Familien und Partnern verschweigen, wie sie ihr Geld verdienen. Wollen sie den Beruf wechseln hin zu einer „bürgerlichen“ Tätigkeit, können sie in ihrem Lebenslauf nicht erwähnen, dass sie die letzten Jahre in der Prostitution gearbeitet haben. Denn dann ist die Chance, ein Bewerbungsgespräch angeboten zu bekommen, sehr gering. Diskriminierende Gesetze, wie etwa das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG), das seit Juli 2017 in Deutschland in Kraft ist und das auf Sexarbeitende sehr erschwerende bis existenzvernichtende Wirkung entfacht hat, verbessern ihre Situation natürlich nicht. In Gegenteil. Höchste Zeit, dass auch sie einen eigenen Stand auf dem Sommerfest der DKP Berlin bekommen, um auf ihre schwierige Situation hinzuweisen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Prostituierte auf einem kommunistischem Sommerfest? Warum nicht?

Der Sexworker-Stand wurde dann auch vom Verein move e.V. gebucht, dem „Verein für Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit“, und betrieben von seiner Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“. Die Kampagne ist ein bundesweites Netzwerk von Sexarbeiter*innen, queer/feministischen Aktivist*innen und Sozialarbeiter*innen, die sich gemeinsam für die Rechte von Sexarbeiter*innen einsetzen.

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Zellteilung in Berlin Kreuzberg

Am Sonnabend, dem 27.07.2019 kam es in Berlin Kreuzberg auf dem »Radical Queer March«, einer versprengten Variante des einst so großen »Transgenialen Christopher Street Day« zu einem Zwischenfall unter Teilnehmern der Demo.

Kaum war man vom Mariannenplatz gestartet, verkündeten die Menschen auf dem zugführenden Lautsprecherwagen, dass sie sich vom weiter hinten laufenden Block der pro-palästinensischen BDS distanzieren.

Sie forderten diese auf, sich vom ohnehin schon winzigen Demozug abzutrennen. Davon bekam natürlich auch die anwesende Polizei Wind und griff dem vor, indem Sie kurzerhand eine Hundertschaft wie eine Linie mitten durch die Demo zog (siehe Foto).

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Überfall auf Bialystok Pride

Während wir also einen schönen CSD hatten bei dem auch viel vorwärts ging, sah es im polnischen Bialystok ganz anders aus.

Es hätte ein ganz besonderer Tag für die Stadt im Nordosten Polens werden können. Zum ersten mal sollte es eine Gay-Pride-Parade in Bialystok geben. Allerdings attackierten Faschisten die Demonstration.

Rund 800 Menschen wollten am vergangenen Samstag für die Rechte von queer lebenden und liebenden auf die Straße. Dann flogen Böller, Flaschen und Steine auf die Demonstranten. 40 Gegenkundgebungen waren von offenen Faschisten, Hooligans, der katholischen Kirche und der Regierungspartei PiS schon im Vorfeld organisiert worden.

In der kommenden Ausgabe der rechten Postille „Gazeta Polska“ sollen Aufkleber mit der Aufschrift „LGBT-freie Zone“ beigelegt werden und Jarosław Kaczyński Vorsitzender der Regierungspartei PiS sieht Homosexuelle als Bedrohung für den polnischen Staat.

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DKP queer auf dem CSD Frankfurt

50 Jahre Stonewall Riots und endlich konnten wir auch wieder am CSD Frankfurt teilnehmen.

Immerhin ist der CSD in Frankfurt unser erster CSD gewesen wo wir vor gut 15 Jahren zum ersten mal einen Stand hatten und über Jahre war es auch so, dass wir jedes Jahr kamen. Leider hat es zwischenzeitlich ein paar mal nicht geklappt aber dieses Jahr waren wir, auch dank der Hilfe der SDAJ wieder mit dabei.

Zu 50 Jahre Stonewall hatten wir ja schon einen Artikel veröffentlicht, jetzt mal kurz zum Frankfurt Pride: Denn 50 Jahre Stonewall war auch hier der große Aufmacher.

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Erste Trans-Ehe auf Cuba geschlossen

Am 16. Juli wurde in Havanna das erste transsexuelle Paar Kubas getraut (Quelle Cubadebate)

Wie das Zentrum für Sexualerziehung (CENESEX) bekannt gab, hat am vergangenen Dienstag in Havanna das erste transsexuelle Paar Kubas geheiratet. In einer Pressemitteilung erklärte das Institut, dass „die Eheschließung im Rahmen der geltenden kubanischen Gesetze erfolgte, da beide Ehepartner bei ihrer Geburt als männlich bzw. weiblich registriert wurden, auch wenn dies heute nicht mehr ihrer geschlechtlichen Identität entspricht“.

Wie CENESEX in dem Pressestatement bekannt gab, handle es sich um ein „herausragendes Ereignis“, bei dem erstmals durch das Justizministerium, dem die Standesämter unterstehen, die freie Wahl der geschlechtlichen Identität anerkannt wurde. Das frisch vermählte Paar ist Mitglied eines nachbarschaftlich organisierten Verbands von Transsexuellen in Havanna, der eng mit dem Institut zusammenarbeitet. Wie der Sprecher der Gruppe, Liam Duran Cardona, erklärte, werde die Ehe ein „landesweites Vorbild für alle Transpersonen sein, die rechtliche Unterstützung suchen.“

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Bundeswehr/macht wegtreten

Quelle Wikimedia

Die Nachrichten überschlugen sich nach der Wahl von Ursula von der Leyen zur EU Kommissionspräsidentin ging erst die Nachricht durchs Netz Jens Spahn würde mit 39 jüngster und erster schwuler Kriegsminister der BRD.

Kurz danach hieß es Annegret Kramp-Karrenbauer würde es werden.

Wer auch immer es werden wird, eins ist sicher: Ein*e neue/r Kriegsverbrecher*in is born.

Es bleibt dabei: Bundeswehr/macht wegtreten!

Quelle: Wikimedia

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Das neue TSG – das Versagen des bürgerlichen Freiheitsversprechen

Vielen Dank an Nicole

Nun endlich wird das TSG (Trans-Sexuellen-Gesetz) neu geschrieben. Große Teile waren 2011 für Verfassungswidrig erklärt worden, Jahrelang wurde allerdings keine Versuche (zumindest von Seiten des Bundestagstages oder der Bundesregierung und der darin vertretenden Partei(-fraktionen) diesen juristischen Missstand zu beheben unternommen.

Dies hatte zur Folge das die zuständigen Richter selber entscheiden und interpretieren konnten wie das Verfahren zur Vornamens- und Personenstandänderung durchzuführen ist. Mit dem vorhersehbaren Effekt das für trans Personen keine Rechtssicherheit bestand. Nun wurde 2017 eine erste Reform durchgeführt, die zumindest die allgemein angewandte Praxis in das Gesetz überführte, allerdings mit all ihren Fehlern und Problemen.

Dies führte dazu, dass eine gewisse Zahl von trans Personen eine Lücke im Gesetz zur Intergeschlechtlichkeit ausnutzten um darüber einfacher, und günstiger, Personenstand und Vornamen zu ändern. Dies führte wiederum dazu, dass sich der Bund genötigt sah beide Gesetze grundsätzlich zu überarbeiten.

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2. CSD Schwäbisch Hall – Rede der VVN-BdA –

Vorab möchten wir uns ganz herzlich bei Sigi bedanken, dass sie uns die Fotos und ihren Redebeitrag gemailt hat.

Ich stehe hier als Vertreterin der VVN – Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen.

Unsere Vereinigung wurde von Überlebenden der Konzentrationslager gegründet und arbeitet bis heute gegen neofaschistische, rassistische, nationalistische und antiemanzipatorische Entwicklungen im Land.

Der § 175, der Schand-Paragraph, der männliche Homosexualität 123 Jahre lang in Deutschland unter Strafe stellte, wurde am 28.Juni 1935 von den Faschisten verschärft.
Ein Straftatbestand nach § 175 galt dann als erfüllt, wenn
„…
objektiv das allgemeine Schamgefühl verletzt und subjektiv die wollüstige Absicht vorhanden war, die Sinneslust eines der beiden Männer oder eines Dritten zu erregen.“
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