Niederlande wollen sexuelle Orientierung Möglicherweise in der Verfassung schützen

Quelle:Wikimedia

Laut den Amsterdamer Verträgen gibt es einen Katalog mit 7 Diskriminierungsformen, gegen die es Gesetze geben müsste und die in der jeweiligen Verfassung verankert werden sollten.

Wie jetzt „queer.de“ und Springers BLÖD vermeldeten soll die niederländische Verfassung eventuell bald einen audrücklichen Diskriminierungsschutz für Homo- und Bisexuelle enthalten. Die Zweite Kammer des Parlaments stimmte vergangene Woche für eine Verfassungsänderung. Artikel 1 verbietet bisher die Diskriminierung wegen Religion, Weltanschauung, politischer Zugehörigkeit, Rasse und Geschlecht. Jetzt würden die Merkmale sexuelle Orientierung („seksuele gerichtheid“) und Behinderung („handicap“) dazu kommen. 124 Parlamentarier*innen stimmten für den Entwurf, 26 dagegen. Jetzt müssen noch die 75 Abgeordneten des Senats abstimmen. Sollte es auch dort zu einer Zustimmung kommen, müsste die Verfassungsänderung erst nach den nächsten Parlamentswahlen wieder mit Zweidrittelmehrheit endgültig verabschiedet werden.

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Die Elite fickt unter sich

jw

Bildquellle JungeWelt

Wenn am Montag um halb eins die Kette zum Darkroom entfernt wird, stürmen alsbald Dutzende Männer die dunklen Gefilde von Tom’s Bar in der Motzstraße in Berlin-Schöneberg. Es gibt zwei Getränke zum Preis von einem, wer zum Fremdficken Mut braucht, der säuft ihn sich an. Alles kann, nichts muss, vieles ist möglich, der Ausgang ungewiss, aber eines ist sicher: Irgendwann im Laufe so einer schwitzigen Nacht, wenn man Genitalien nicht mehr von anderen Extremitäten unterscheiden kann, weil man kaum etwas sieht, aber viel riecht und schmeckt und hört, wird sie aus den Lautsprechern dröhnen: Die unangefochtene Königin der Schwulenmusik gehört zu jedem Blowjob dazu – Stefani Joanne Angelina Germanotta alias Lady Gaga.

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Das ungarische Regime schlägt wieder zu!

Das profaschistische ungarische Regime unter Ministerpräsident Viktor Orban hat sein „Parlament“ eine Gesetzesänderung beschließen lassen, nach der das bei der Geburt eingetragene Geschlecht nicht mehr geändert werden kann.

Demnach darf im standesamtlichen Personenregister das biologische Geschlecht eines Menschen, das dort nach seiner Geburt eingetragen wurde, später nicht mehr verändert werden. So schließt dies aus, dass eine Person, die sich einer Geschlechtsangleichung unterzogen hat, dies nicht mehr in Dokumenten abändern kann.

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Es gibt jetzt revolutionäre Queer Fahnen

Für die CSD/Pride Saisson 2020 und darüber hinaus jetzt erhältlich: die fortschrittliche/revolutionäre queer Fahne.

Lange hat es gedauert, aber jetzt kann man im UZ-Shop neben vielen anderen Materialien auch die Regenbogenfahne mit dem roten Stern in der Mitte bestellen. Damit sie auch international verwendet werden kann, haben wir extra darauf verzichtet „DKP queer“ dazu zu schreiben.

Queerfahne auf dem DKP Parteitag

https://shop.unsere-zeit.de/DKP-in-Aktion/Fahnen/FAHNE-QUEER-ROTER-STERN

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About gay: Was ist wichtig für Jungs, die Jungs mögen?

Foto zur freien Verwendung (Stadt Graz/Fischer): Stadtrat Robert Krotzer, Alex Steiner (Stop Aids), Joe Niedermayer (RosaLila PantherInnen)

Vielen herzlichen Dank an unsere Genoss*innen in Graz, die diese Broschüre ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an den Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ), unter seinen Vorgängern wäre etwas in dieser Art undenkbar gewesen.

Gefühle, Intimität, Zuneigung und Sexualität können verwirren – besonders, wenn sie mancherorts noch mit Vorurteilen und Diskriminierung behaftet sind“, sagt der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (KPÖ) Darum stellte er heute gemeinsam mit Alex Steiner von stopaids.at und Joe Niedermayer von den RosaLila PantherInnen eine neue Aufklärungsbroschüre vor, die sich explizit an Jungs, die Jungs mögen wendet.

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CSD Erfurt 2019

Vielen Dank an die Genossinnen und Genossen der DKP Thüringen, die uns sehr Unterstützt haben

In Erfurt fanden in diesem Jahr vom 06.08. bis 24.08. die Themenwochen zum Cristopher Street Day statt, welche am letzten Tag mit einer Demonstration, einem Straßenfest und einer Party am Abend einen Abschluss fand.

An diesem Tag wurde mit über 3.000 Menschen ein Zeichen gesetzt. Mit dabei waren unter anderem der „Lesben und Schwulenverband Deutschland“ (LSVD), die DGB-Jugend, „QueerWeg Thüringen“, aber auch Parteien wie die DKP Erfurt. Auf der Demonstration war unter anderem „Fridays for Future Erfurt“ mit einem Klimablock unter dem Namen „Queers for Future“ vertreten.

Auf der Abschlusskundgebung wurden einige Reden gehalten und kleine Konzerte gespielt. Einige Organisationen baten Infomaterial zu Sexualitäten, Geschlechtsorientierungen und Fetischen an, Parteien baten u.a. Informations-material zu ihren queeren Kommissionen an.

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Die Premiere – Sexworker-Stand auf dem Sommerfest der DKP Berlin!

(Ein Artikel von Andreas Reichelt, DKP Berlin, Mitglied bei move e.V.)

Sexarbeiter*innen sind die am stärksten diskriminierte und gesellschaftlich ausgegrenzte Bevölkerungs- und Berufsgruppe. Viele von ihnen müssen sogar ihren Freunden, Familien und Partnern verschweigen, wie sie ihr Geld verdienen. Wollen sie den Beruf wechseln hin zu einer „bürgerlichen“ Tätigkeit, können sie in ihrem Lebenslauf nicht erwähnen, dass sie die letzten Jahre in der Prostitution gearbeitet haben. Denn dann ist die Chance, ein Bewerbungsgespräch angeboten zu bekommen, sehr gering. Diskriminierende Gesetze, wie etwa das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG), das seit Juli 2017 in Deutschland in Kraft ist und das auf Sexarbeitende sehr erschwerende bis existenzvernichtende Wirkung entfacht hat, verbessern ihre Situation natürlich nicht. In Gegenteil. Höchste Zeit, dass auch sie einen eigenen Stand auf dem Sommerfest der DKP Berlin bekommen, um auf ihre schwierige Situation hinzuweisen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Prostituierte auf einem kommunistischem Sommerfest? Warum nicht?

Der Sexworker-Stand wurde dann auch vom Verein move e.V. gebucht, dem „Verein für Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit“, und betrieben von seiner Kampagne „Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!“. Die Kampagne ist ein bundesweites Netzwerk von Sexarbeiter*innen, queer/feministischen Aktivist*innen und Sozialarbeiter*innen, die sich gemeinsam für die Rechte von Sexarbeiter*innen einsetzen.

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Zellteilung in Berlin Kreuzberg

Am Sonnabend, dem 27.07.2019 kam es in Berlin Kreuzberg auf dem »Radical Queer March«, einer versprengten Variante des einst so großen »Transgenialen Christopher Street Day« zu einem Zwischenfall unter Teilnehmern der Demo.

Kaum war man vom Mariannenplatz gestartet, verkündeten die Menschen auf dem zugführenden Lautsprecherwagen, dass sie sich vom weiter hinten laufenden Block der pro-palästinensischen BDS distanzieren.

Sie forderten diese auf, sich vom ohnehin schon winzigen Demozug abzutrennen. Davon bekam natürlich auch die anwesende Polizei Wind und griff dem vor, indem Sie kurzerhand eine Hundertschaft wie eine Linie mitten durch die Demo zog (siehe Foto).

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Überfall auf Bialystok Pride

Während wir also einen schönen CSD hatten bei dem auch viel vorwärts ging, sah es im polnischen Bialystok ganz anders aus.

Es hätte ein ganz besonderer Tag für die Stadt im Nordosten Polens werden können. Zum ersten mal sollte es eine Gay-Pride-Parade in Bialystok geben. Allerdings attackierten Faschisten die Demonstration.

Rund 800 Menschen wollten am vergangenen Samstag für die Rechte von queer lebenden und liebenden auf die Straße. Dann flogen Böller, Flaschen und Steine auf die Demonstranten. 40 Gegenkundgebungen waren von offenen Faschisten, Hooligans, der katholischen Kirche und der Regierungspartei PiS schon im Vorfeld organisiert worden.

In der kommenden Ausgabe der rechten Postille „Gazeta Polska“ sollen Aufkleber mit der Aufschrift „LGBT-freie Zone“ beigelegt werden und Jarosław Kaczyński Vorsitzender der Regierungspartei PiS sieht Homosexuelle als Bedrohung für den polnischen Staat.

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DKP queer auf dem CSD Frankfurt

50 Jahre Stonewall Riots und endlich konnten wir auch wieder am CSD Frankfurt teilnehmen.

Immerhin ist der CSD in Frankfurt unser erster CSD gewesen wo wir vor gut 15 Jahren zum ersten mal einen Stand hatten und über Jahre war es auch so, dass wir jedes Jahr kamen. Leider hat es zwischenzeitlich ein paar mal nicht geklappt aber dieses Jahr waren wir, auch dank der Hilfe der SDAJ wieder mit dabei.

Zu 50 Jahre Stonewall hatten wir ja schon einen Artikel veröffentlicht, jetzt mal kurz zum Frankfurt Pride: Denn 50 Jahre Stonewall war auch hier der große Aufmacher.

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