20 Jahre Überfall auf Jugoslawien

Vor 20 Jahren begann der völkerrechtswidrige Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien.

Am 24. März 1999 gegen 20 Uhr begann die NATO mit der Bombardierung serbischer Städte aus der Luft und mit Marschflugkörpern, die von U-Booten abgefeuert wurden.

Angegriffen wurden vor allem zivile Ziele wie die Sendezentrale des serbischen Rundfunks RTS, die „Zastava“-Autofabrik in Kragujevac, Brücken und die chinesische Botschaft. Die Nord Atlantische Terror Organisation sprach zynisch von Kollateralschäden.

Die NATO bekämpfte die sogenannte „humanitäre Katastrophe“ mit Hinrichtungen von Zivilisten, der Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen, Medien, Fabriken und Friedhöfen.

Gerhard Schröder, von 1998 bis 2005 Bundeskanzler, kam glimpflich davon. Der SPD Kanzler befahl den ersten offenen Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach der bedingungslosen Kapitulation der faschistischen deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 zur „Verteidigung“ von „Freiheit, Demokratie und Menschenrechten“. Jahre später gab auch er zu, dass der Krieg völkerrechtswidrig war. Auch Joseph Martin „Joschka“ Fischer, von 1998 bis 2005 Aussenminister wurde auch nicht vor einen internationalen Gerichtshof gestellt. Der olivGrüne hat den Überfall mit den Sätzen: „Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz.“ Dafür wurde der Kriegsverbrecher nicht nur von Holocaust Überlebenden scharf kritisiert.

Mit von der Partie war natürlich auch Rudolf Scharping, von 1998 bis 2002 Kriegsminister. Er legitimierte den Krieg mit der angeblichen Existenz eines serbischen Plans zur Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo, dem sogenannten Hufeisenplan, einer Propagandalüge wie vielen anderen mehr. Genannt seien unter anderem noch das „Massaker von Račak“ und das „Massaker von Rogovo“.

Volker Beck der Kämpfer für die Ehe light und Befürworter des Afghanistan Einsatz der Bundeswehr(macht) hat sich vor, im und nach dem Krieg gegen Jugoslawien stark zurückgehalten. Zum Krieg gegen Afghanistan trommelte er laut dass die Bundeswehr dort auch für Frauen und Homorechte kämpfen würde. Was war mit Homorechten im Kosovo? Kaum war der Kosovo „Befreit“ begannen die UCK Terroristen nicht nur mit einer ethnischen Säuberung der serbischen Provinz. Jeder der den Terroristen (die durch MAD und BND mit ausgerüstet und ausgebildet wurden) nicht ins Bild passte verschwand spurlos. Darunter tausende Homosexuelle. Von Volker Beck war nichts zu hören.

 

Der NATO-Terror gegen Jugoslawien war eine Zäsur – die „deutsche – westliche Wertegemeinschaft“ verübte erstmals seit dem Ende der Sowjetunion Staatsterror und legte nicht nur Städte und Dörfer in Trümmer, sondern auch das Völkerrecht.

Vielen Dank an Vorwärts Partei der Arbeit Schweiz, Junge Welt, Partei der Arbeit Österreich, Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens, Kommunistische Jugend Österreich

Nachtrag 27.03

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