Auf nach Frankfurt am Main – Demo der Vielfalt und Liebe – 20. Januar 2018

Quelle: Demo der Vielfalt und Liebe

Quelle: Demo der Vielfalt und Liebe

Die menschenfeindliche Bewegung „Demo für alle“ will am 20.Januar.2018 in Frankfurt am Main ein sogenanntes „wissenschaftliches Symposium“ abhalten, um die Ehe für alle zu „kippen“.

Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt ruft daher zu einer Gegenkundgebung, die flexibel auf die teils noch unbekannten Pläne der „Demo für alle“ reagieren will auf.

  •     Wann
  •     20.01.2018
  • von 11:00 bis 16:00
  •     Wo    Hauptwache

Nachdem schon 2016 in Stuttgart und 2017 Wiesbaden Austragungsort war will die Menschenfeindliche Bewegung „Demo für alle“ (DfA) im Januar 2018 ihr drittes „wissenschaftliches“ Symposium in Frankfurt am Main abhalten.

Diese Veranstaltung soll dazu dienen, homofeindlichen Thesen einen „wissenschaftlichen“ und „rechtlichen“ Anstrich zu geben, mit diesen Thesen in die Medien zu kommen und zugleich Homo-Hasser zu vernetzen.

In diesem Jahr will der Kongress mit mehreren hundert Besuchern unter dem Titel „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ vor allem gegen die Ehe-Öffnung Front machen:

„Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni 2017 handstreichartig und ohne Verfassungsänderung die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet“, heißt es in der Einladung. „Das jahrtausendealte Verständnis der Ehe als Lebensbund zwischen einem Mann und einer Frau, das auch dem Grundgesetz zugrunde liegt, ist damit auf den Kopf gestellt. Ob das umstrittene Ehe-Öffnungsgesetz verfassungsrechtlich haltbar ist und welche gravierenden ethisch-rechtlichen Folgen die Umdefinierung der Ehe für Kinder und die Gesellschaft hat, wird dieses Symposium ausführlich beleuchten.“

So hat die „Demo für alle“ Prof. Dr. Jörg Benedict von der Universität Rostock eingeladen, der im Rahmen der Anhörungen zur Ehe-Öffnung im Rechtsausschuss des Bundestags eines der Minderheiten-Gutachten gegen entsprechende Gesetzentwürfe verfasst hatte. Darin bemühte er nicht nur ein von der Rechtswissenschaft und auch Karlsruhe längst abgelehntes „Abstandsgebot“ zur Ehe, sondern schuf für diese auch ein „Heterosexualitäts-Prinzip“, das nur durch eine Verfassungsänderung überwunden werden könne.

Zu den weiteren Rednern des Symposiums gehören der „Psychiater“ Christian Spaemann, der sich für eine „Heilung“ Homosexueller einsetzt

Moderator ist der ehemalige Deutschlandfunk-Mitarbeiter Jürgen Liminiski, der seit Jahren gegen Queer-Rechte hetzt

Zugesagt zu diesem Treffen der ewig Vorgestrigen haben unter Anderem auch der neurechte Shooting-Star Birgit Kelle („Gender-Gaga“) und Stephanie Merckens, Juristin und Leiterin der Abteilung Politik am „Institut für Ehe und Familie“ der österreichischen Bischofskonferenz. Sowie ein noch nicht benannter Redner zum Thema „Nächster Öffnungsschritt Polygamie“ referieren. Über die Ehe in Europa will sich Tobias Teuscher auslassen.

Teuscher der von der AfD-Rechtsaußen Beatrix von Storch, die aus ihrem Berliner Büro einst die „Demo für alle“ gründete, zum Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Europaparlament gemacht wurde. Der Politikwissenschaftler war jahrelang persönlicher Referent der slowakischen EU-Abgeordneten Anna Zaborska, die Aids einst eine „göttliche Strafe gegen Homosexuelle“ nannte und in einer Petition einen Finanzierungsstopp für „homosexuelle Gruppen und NGOs“ forderte.

Kurz nach Bekanntwerden des neuen DfA-Symposiums haben Gruppen bereits mit der Planung einer Gegenkundgebung begonnen. „Die DfA ist für ihre rechts-konservative, homophobe, trans*phobe, inter*phobe und sexistische Einstellung bekannt“, heißt es in der Einladung bei Facebook. „

 Die Veranstaltung wird von einer „breiten Gruppe bestehend aus den unterschiedlichsten LGBTIQ*-Organisationen Frankfurts“ geplant, so das Aktionsbündnis.

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