Bildungsurlaub in Heideruh

Heideruh

Heideruh

Die Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh bietet erstmals Bildungsurlaube auch zu Queerpolitischen Themen an. Aus diesem Grund bewerben wir dieses Angebot sehr gern! Zum einen ist das

Verfolgung der Homo- und Transsexualität von alten und neuen Faschist*innen

Montag den, 13. – Freitag, den 17. April 2015

In dem Bildungsurlaub werden wir zunächst die spezifische Verfolgung von Lesben, Schwulen und Trans*Menschen während des Faschismus betrachten, gemeinsame und Alleinstellungskriterien herausarbeiten. Darauf aufbauend werden wir uns mit den Argumenten, Ideologien und Ausdrucksformen von Neofaschist*innen auseinandersetzen um zu erforschen, welche Parallelen und Gemeinsamkeiten es zwischen früher und heute gibt. Aus unseren Ergebnissen werden wir eine emanzipatorische Perspektive auf die Gesellschaft und ihren Umgang mit Homo- und Transsexualität werfen. Außerdem werden wir Handlungsstrategien erarbeiten um alten und neuen faschistischen Ideologien entgegnen zu können.

Neben Vorträgen, Workshops, Kleingruppenarbeit und Diskussionsrunden ist auch eine Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit spezieller Führung geplant. Danach werden wir in Hamburg Stolpersteine und eventuell eine Ausstellung zur Thematik besuchen.

Pädagogische Leitung: Bea Trampenau und Michael Rogenz

Preis: 276 €

Als auch :

Diskriminierung im diskriminierungsfreien Raum: Homo-/Transsexualität und Antifaschismus

Montag, den 15. – Freitag, den 19. Juni 2015

In diesem Seminar werden wir einen Blick auf die spezielle Situation von Menschen mit LSBT*-Hintergründen in antifaschistischen Zusammenhängen werfen. Der Bildungsarbeit ermöglicht die eigene Reflexion, dient aber auch der Theorieentwicklung. Aus einer kritischen Perspektive heraus werden wir uns mit organisierten und autonomen antifaschistischen Zusammenhängen und deren Verhältnis zu Homo- und Transsexualität beschäftigen. Es werden Beschlüsse und persönliche Erfahrungen ausgewertet. Wir wollen Handlungsstrategien entwerfen und Perspektiven aufzeigen für eine emanzipatorische antifaschistische Politik mit und von LSBT*s.

Eine Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, mit dem Fokus auf der speziellen Verfolgung von LSBT*s während des Faschismus, ist geplant. Dort ist in Kooperation mit der Gedenkstätte Neuengamme ein Gespräch mit Vertreter*innen antifaschistischer Organisationen und anderen Verfolgtengruppen geplant.

Pädagogische Leitung: Bea Trampenau und Michael Rogenz

Preis: 276 €

Weitere Informationen unter: http://www.heideruh.de/

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4 comments on “Bildungsurlaub in Heideruh
  1. Baba sagt:

    DKPnews berichtet interessantes über dieQuerfront „gbs“:

    http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/02/nazi-ideologie-hoffaehig-gemacht/

    Nach der Affäre Berger – wie steht ihr dazu, das ein „gbs“-AQktivist im direkten Umfeld der DKPqueer sich aufhalten konnte und sogar noch vor erscheinen einer red&queer-Ausgabe über deren Inhalt detaliert Kenntnis hatte?

    • Thomas sagt:

      Mich würde nach wie vor interessieren um wen es sich dabei handelt! Auf unsere Mail hast du ja leider nicht geantwortet!

    • stefan sagt:

      den oben erwähnten kommentar von dkp news halte ich für ziemlichen schrott, auch wenn ich nichts näheres über die gbs weiß, und die arbeiterkommunist. partei irans, von denen ich früher ein paar ziemlich gute auffassungen mitbekam, sind ja keine rechten. wer, wie der autor des artikel in bezug auf das regime in iran „islamistisch“ in anführungszeichen setzt -als wenn dies keine reaktionärsten islamisten wären- und der AKP iran vorwirft, dagegen zu demonstrieren, der verklärt diese dortigen figuren, die auch andauernd schwule aufhängen, wohl immer noch als „objektiv anti-imperialistisch“ und hat wohl nichts gelernt aus dem tragischen disaster der iran. tudeh-partei (bruderpartei der dkp) die von anfang an khomeini´s mullah-faschisten unterstützte und andere linke dem henker auslieferte- natürlich nur solange, bis sie selber alle aufgehängt wurden, was denen ja von anderen immer prophezeit wurde. aber was waren sie damals alle lobend zu khomeini gepilgert, von arafat bis castro, weil der ja die amerik. botschaft besetzen ließ, als wenn dies allein schon fortschrittlich wäre, als wenn es einen anti-imperialismus ohne antikapitalismus geben könnte! DA war sie, die querfront von links bis ganz rechts, leider oft genug in der geschichte diverser KP´s. noch ein beispiel von vielen gefällig? neulich las ich in von der gießener dkp einen weiteren lobenden reisebericht zu eritrea, unter erwähnung der napalmschäden im land. unterschlagen wurde dabei den lesern, daß der lange annektionskrieg der äthiop. militärdiktatur DERG von mengistu gegen eritrea von der udssr, der ddr und kubanischen soldaten unterstützt wurde. letztere brachten das napalm mit….
      ist ja nett wenn die ihre position zu eritrea gewechselt haben, aber das hätte man erstmal im rahmen einer selbstkritik aufarbeiten und mitteilen sollen, im rahmen all der gescheiterten quer- und volksfronten der eigenen parteigeschichte. wer am dkp-stand (wie erlebt) die heutige schwulenverfolgung in rußland so diskutiert, als wäre diese neu, sollte nicht verschweigen daß in allen realsoz. ländern (die DDR ausgenommen) schwule bestraft und diskriminiert wurden. also: sich heutzutage entweder den demo´s gegen ahmadijad anschließen, oder -wenn ihr glaubt daß da bereits rechte dranhängen- ne eigene demo organisieren. sonst verfolgt ihr nur weiter gescheiterte aufassungen, die nie wieder menschen gewinnen werden.

  2. Baba sagt:

    @ Thomas:
    Ich hab mal ein neues Mailfach angelegt, versuchs nochmal, jetzt müsste es klappen:

    thorwaldnerbln(at)yahoo(punkt)de

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