BRD Armee probte Einsatz im Inneren

BRD Armee übt Einsatz gegen Zivilisten

BRD Armee übt Einsatz gegen Zivilisten

Immer wieder soll der Bevölkerung weiß gemacht werden, dass das deutsche Militär auch zum „Schutz von Frauen und Homosexuellen“ im Auslandseinsatz sprich Krieg ist.

Das war schon im Jugoslawienkrieg so und erst recht im Krieg gegen Afghanistan. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Spezialeinheiten der Bundeswehr(macht) und des BND daran beteiligt waren als ende der 1970er, anfang der 1980er Jahre afghanische Terroristen gegen die sozialistische Regierung ausgebildet und unterstützt wurden. Auch damals schon unter einer SPD Regierung (Schmidt), fortgesetzt unter der Regierung Kohl.

Diese Terroristen waren es, die Frauen wieder in die Knechtschaft und Homosexuelle an den Galgen brachten. Aber das war ja egal. Schließlich ging es gegen „die kommunistische Gefahr“. Auch die UCK Terroristen in Jugoslawien wurden durch den BND unterstützt und durch die Nord Atlantische Terror Organisation, maßgeblich unter BRD Beteiligung an die Macht gebombt. Im „befreiten Kosovo“ wurden dann Homosexuelle durch die UCK Banden vertrieben oder ermordet. Alles unter den Augen der NATO „Befreier“.

Jetzt wurde bekannt, dass es vom 30. September bis zum 10. Oktober auf den Truppenübungsplätzen Bergen (in der Nähe der KZ Gedenkstätte Bergen-Belsen) und Munster ein Großmanöver der Bundeswehr(macht) stattfand.

Dort wurde auch eine deutsche Kleinstadt aufgebaut, um den Einsatz „so realistisch wie möglich zu gestalten“. Geübt wurde dort neben einem Einmarsch in einen fremden Staat auch der Einsatz gegen einen Aufstand der Zivilbevölkerung mit der Sondereinsatztruppe “Crowd Riot Control” (CRC). Insgesamt haben 3500 Soldaten sowie 700 Land- und Luftfahrzeuge an der sogenannten “Informationslehrübung” teilgenommen. Ein Luftwaffenoffizier lobte auf der Homepage der BRD Armee die Übung mit den Worten:

“Man entwickelt ein besseres Verständnis, wenn man die Materie spürt, wenn man sie sieht, man muss den Pulverdampf riechen und den Lärm hören“. Solche Sätze hörte man früher auch in Beiträgen deutscher „Frontberichterstatter“ in der „Großdeutschen Wochenschau“.

Wie schon geschrieben, beinhaltete das Großmanöver auch den Kampf gegen zivile Aufständische in städtischen Ballungsgebieten.In einem Übungsbericht lobte man den Einsatz: „Eine aufgebrachte Menschenmenge mit Transparenten und lauten Sprechchören nähert sich den Besuchern. Im Gleichschritt platzieren sich Feldjäger wie eine grüne Wand zwischen Demonstranten und Zuschauern (siehe Titelbild) und verhindern so Übergriffe. Die Crowd Riot Control (CRC) Kräfte sind mit Schild, Schlagstock und Schutzanzug ausgestattet. Dabei sind auch ein Greiftrupp und ein Hundeführer mit Diensthund. Die Durchsetzungsfähigkeit der Feldjägerkräfte wird durch den Wasserwerfer Yak deutlich erhöht. Durch das entschlossene und konsequente Vorgehen aller Kräfte ist auch diese Lage schnell unter Kontrolle. Es wird wieder lauter und die Besucher ahnen schon, was da kommt. Ein Geschützzug mit Panzerhaubitzen 2000 geht in der Nähe in Stellung. Diese können Ziele bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern wirkungsvoll bekämpfen. Ergänzt wird diese Feuerkraft durch das Mittlere Artillerie Raketensystem MARS 2 mit einer Reichweite von bis zu 80 Kilometern. Nach der entsprechenden Feuervorbereitung durch die Artillerie treten nun die Panzertruppen mit ihren Kampfpanzern Leopard 2A6 und dem Schützenpanzer Marder 1A3 an – professionell, stark und feuergewaltig.“

Zur Kriegführung im “urbanen Umfeld” gehörte auch der Häuserkampf, welcher in dem extra angelegten Ort “Heidedorf” stattfand. Dort wurde folgendes Szenario “geübt”: Nachdem Spionagedrohnen und Spähpanzer vom Typ “Fennek” die Lage sondiert hatten, wurde die Ortschaft “Haus für Haus freigekämpft” – “unter den hämmernden Salven aus den 20-Millimeter-Bordmaschinenkanonen der Schützenpanzer Marder, dem kreuzenden Feuer der Maschinengewehre und dem Flankenschutz durch die Kampfpanzer Leopard 2″. Zum Abschluss zeigten Soldaten mit „Erweiterter Grundbefähigung“ das zielgenaue und professionelle Vorgehen beim überfallartigen Festsetzen einer Zielperson. Fallschirmjäger bilden den Kern dieser spezialisierten Kräfte, die zum taktischen Zusammenwirken mit Spezialkräften befähigt sind. „Die festgesetzte Zielperson sowie das Auge am Feind fließen nun zurück zur Hubschrauberlandezone…“, so lautet abschließend der letzte Funkspruch.

Die BRD Armee ist zufrieden mit dem Ergebnis des Manövers. Doch auf eine wichtige Frage wurde in den Abschlussberichten nicht eingegangen, zumindest den offen zugänglichen. Seit wann und warum probt diese „Mordstruppe“ den Einsatz gegen zivile Aufstände bzw. innere Unruhen? Hat man inzwischen soviel Angst vor Terroristen, pardon Menschen die sich gegen das imperialistische System der BRD wehren? Denn eins ist sicher, sollten 100.000 oder mehr Menschen auf der Straße sein und sich wehren gegen Sozialabbau, Demokratieabbau und die herrschende Kriegspolitik, die BRD Regierung wird nicht zögern auf diese Menschen schießen zu lassen.

Ein paar „Terroristen“ sind da schnell gefunden, die einen solchen Einsatz rechtfertigen. Ein gutes Beispiel wie sowas im Verhältnis noch sehr harmlos ablief war der Polizeieinsatz gegen friedlich demonstrierende während des Occupy Wochenendes in Frankfurt am Main ende Mai, anfang Juni diesen Jahres. Denn ist das Kapital bedroht, ist auch die bürgerliche Macht in Gefahr. Und da werden schnell aus friedlich demonstrierenden „Terroristen“!

Bald schon werden solche Übungen noch einfacher sein. Denn in Sachsen-Anhalt entsteht „Schnöggersburg“. Eine Stadt mit über 500 Gebäuden, Straßen mit Kanalisation, ein Industriegebiet (für den Einsatz gegen Streikende), ein U-Bahn-Tunnel, Waldgebiete, und ein breiter Fluss werden in der Colbitz-Letzlinger Heide gebaut. Diese Stadt ist über sechs Quadratkilometer groß und passt sehr gut in das oben gezeigte Szenario. Eine Übungsstadt für … ja für was eigentlich?

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