CSD Frankfurt am Main

Auch in diesem Jahr beteiligt sich DKP queer in einer Reihe von Städten am Christopher-Street-Day (CSD). Hier ein Erfahrungsbericht aus Frankfurt am Main.

DKP queer Stand auf dem CSD Frankfurt 2013

DKP queer Stand auf dem CSD Frankfurt 2013

Die CSD-Saison ist im vollen Gang. Über 50 Demonstrationen, Strassenfeste, Veranstaltungen gibt es 2013 allein in der BRD. Rund die Hälfte davon sind schon vorbei.

DKP queer ist mit dabei. Leider nicht bei allen, diese Kraft haben wir leider noch nicht.

Aber bei einigen konnten wir unsere Sicht der Dinge auch in die Queer Comunity tragen. Darunter in München, Rostock, Schwerin und Frankfurt am Main.

Gerade über diese Städte kommen wir auf die unterschiedlichen Möglichkeiten, was man auf CSDs machen kann.

In München beteiligten sich SDAJ und DKP Genoss_innen an der “Politparade” und verteilten dort einen auf DKP queer Material aufbauendem eigenen Flyer. Die Genoss_innen der SDAJ und DKP in Mecklenburg-Vorpommern meldeten sich bei DKP queer und wir schickten ihnen Material, das in Schwerin und Rostock verteilt wurde. In Frankfurt am Main hingegen hatten wir einen gut besuchten Infostand. Der CSD in Frankfurt ist für uns einer der wichtigsten, da es für uns der erste CSD überhaupt war. Schon bevor es DKP queer gab hatten wir dort einen Infostand. Nur 2012 musste er ausfallen, umso erfreuter waren die Veranstalter und natürlich auch wir, als wir 2013 wieder einen Stand anmelden konnten. Die Veranstalter sehen uns gerne auf diesem CSD. Die gleichen Erfahrungen haben wir auf dem CSD Märkischer Kreis in Iserlohn gemacht.

Natürlich ist das nicht überall der Fall. Zum Beispiel der sogenannte “Wupperpride”, der CSD Wuppertal möchte uns nicht dabei haben. Eine Erfahrung die wir relativ selten machen, aber in der Friedrich-Engels-Stadt blüht bei dem Veranstalter der Antikommunismus.

In Frankfurt am Main gab es in diesem Jahr einige Neuerungen. Erstmals waren nicht nur die Parteien, die im Bundestag und Landtag vertreten sind, auf der Hauptbühne zu einer “Politrunde” eingeladen, sondern alle Parteien die sich am CSD beteiligten. Auf einer Nebenbühne auf der Infostraße gab es sowohl am Samstag, als auch am Sonntag Podiumsdiskussionen, auf denen sie sich den Fragen stellen konnten, die vorab an den CSD Veranstalter gemailt wurden. Am Samstag ging es um die bevorstehenden Wahlen zum Land- und Bundestag, am Sonntag um das Thema Familie.

Das wurde natürlich von den anderen Parteien auch zum Wahlkampf genutzt. Unser Genosse Sascha Fotiadis der für DKP queer “in die Bütt” gestiegen ist, zeigte auf, dass Queerpolitik auch dann wichtig ist, wenn nicht gerade Wahlkampf ist.

An beiden Tagen legten wir von DKP queer mit zwei 10-Stunden-Schichten einen dauerhaft besetzten Infostand hin, der sich sehen lassen konnte. Material von DKP und SDAJ wurde wie die “warmen Semmeln” unter die Besucher gebracht. Viele Diskussionen gab es an unserem Stand, die vor allem positiv verliefen. Antikommunistische Pöbeleien blieben auf ein Minimum beschränkt.

Es lohnt sich immer an CSD Veranstaltungen teilzunehmen, das haben wir in den letzten Jahren erfahren. So kommen auch immer viele Jugendliche an unseren Stand und stellten uns Fragen zur Politik der DKP, die für viele bis dahin völlig unbekannt war. Und dabei geht es nicht nur um Queerpolitik. Also, beteiligt euch bei und an den CSDs!

Zum Abschluss möchte ich mich auch noch bei allen Genoss_innen und Freund_innen bedanken, die uns bei den CSDs unterstützt haben und die uns auf den kommenden noch unterstützen werden!

Dieser Artikel findet sich auch auf dem DKP-News-Portal. Eine Seite die sich regelmäßig zu lesen lohnt!

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