CSD-Havanna-Cuba

mariela-castro-gayIm Gegensatz zu Russland konnten am Samstag dem 18. Mai hunderte Aktivisten auf den Straßen der Hauptstadt des sozialistischen Cuba – Havanna, für die Rechte von Schwulen und Lesben demonstrieren.

Die Parade wurde organisiert und angeführt von Mariela Castro, der Vorsitzenden des Zentrums für Sexualkunde. Die Tochter des Genossen Raúl Castro gilt als ausgesprochene Aktivistin für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen. So hatte sie in der Vergangenheit erklärt, das Volk müsse zu Homo- und Transfreundlichkeit erzogen werden. Auch aus der cubanischen Regierung gab es immer wieder Forderungen, mehr für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben zu tun.

Bei der Veranstaltung wurden Magazine, Bücher und CDs verteilt, mit denen in der Bevölkerung für die Gleichberechtigung von Homosexuellen geworben wurde. „Wir rufen das cubanische Volk auf, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, so dass die Revolution vertieft werden und die Bedürfnisse aller Menschen erfüllt werden kann“, erklärte Mariela Castro nach Angaben der cubanischen Medien.

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