Das war der Flashmob gegen Homophobie

Rund 80 Demonstranten folgten dem weit verbreiteten Aufruf von „All out“ zum Demonstrationszug gegen Homophobie im Profisport.  (DKP queer berichtete) Mit Trillerpfeifen und Flugblättern die als rote Karten herausgegeben wurden zogen die Demonstranten von der S-Bahn Station “Sportfeld”zum Eingang der Commerzbank-Arena, wie das Frankfurter Waldstadion heute genannt werden muss, um dort die Besucher und Besucherinnen des Frauen WM Halbfinales auf die Homophobie im Profisport aufmerksam zu machen.

Auslöser für die Demonstration war vor allem die lesbenfeindlichen Äußerungen der nigerianischen Nationaltrainerin Eucharia Uche und die Reaktion der FIFA darauf. Nach einem „Gespräch“ zwischen Uche und der FIFA-Beauftragten Tanja Haenni log die Trainerin das sich die Balken bogen und meinte, diese Äußerungen nie gemacht zu haben.

„Es ist an der Zeit, dass die FIFA das Foul-Spiel der Trainerin Uche feststellt, ihr die rote Karte zeigt und damit eine klare Botschaft aussendet, dass Diskriminierung gegen lesbische und schwule Spielerinnen und Spieler weder auf dem Spielfeld noch außerhalb toleriert wird“, meint Andre Banks von „All Out“. Die Organisation fordert von der FIFA die volle Aufklärung des Vorfalls.

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