Dieses mal Sachsen und nicht Österreich

Wie das Queer Refugee Network mitgeteilt hat, hat am 15. Februar das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) in Leipzig einem homosexuellen Kameruner einen ablehnenden Asylbescheid zugestellt.

Die Behörde ist der Meinung er hätte seine Homosexualität trotz mehrerer mehrjähriger Beziehungen nicht offen genug ausgelebt. Daher drohe ihm zu Hause keine Gefahr. Das Strafgesetzbuch Kameruns sieht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren für Homosexualität vor, es kommt auch vor, dass Homosexuelle die Haftstrafe nicht überleben.

Ein offen schwules Leben ist in dem 25-Millionen-Staat unmöglich dank der allgegenwärtigen Homophobie.

Die deutschen Beamten erkennen die Homosexualität des Flüchtlings zwar an, sind aber der Meinung, dass dieser nicht schwul genug ist, um verfolgt zu werden.

Der geflüchtete hat gegen den BAMF-Bescheid inzwischen Beschwerde eingelegt.

Bisher hatten wir solche Fälle von Behördenwillkür vor allem in Österreich unter der schwarz/braunblauen „Regierung“. Ob man hier schon für eine AfD Koalition übt bleibt abzuwarten.

Veröffentlicht unter Abgeschrieben

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