Europawahlen 2009: DKP queer-Kandidat auf der Bundesliste der DKP

csd_iserlohn

Thomas Knecht links im Bild

Ich trete für ein sozialistisches Europa ein, denn nur ein sozialistisches Europa ist eine echte Alternative zur heutigen Europäischen Union. Die Politik der EU ist rückständig und verbrecherisch. Die EU ist auf die Polarisierung der Gesellschaft in Arm und Reich, Umverteilung von Unten nach Oben und die Ausplü nderung anderer Staaten ausgerichtet. Wenn ich an ein künftiges Europa denke, dann denke ich an ein Europa in der Tradition der Pariser Commune von 1871, der Oktoberrevolution von 1917, des Widerstandes gegen den deutschen Faschismus. Dieses Europa wird dann ein Kontinent des Friedens, der Freiheit und des Sozialismus.

Ich kandidiere für die DKP, weil ich versuche, meine Partei zu stärken. Die DKP ist kein anonymer Apparat, sondern besteht aus vielen Menschen, unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten, aber gemeinsam im Ziel. Mit meiner Kandidatur zeige ich: So einer wie ich, das sind die Kommunisten und Kommunistinnen der DKP.

„Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt (…), sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.“ (Lenin – Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa – August 1915)

Wenn man den Auszug von Lenin gelesen hat, kandidieren wir für das Parlament eines reaktionären Konstruktes. Wir nutzen unsere Kandidatur aber auch, um die Notwendigkeit einer grundlegenden gesellschaftlichen Veränderung hinzuweisen. Grundlegende Veränderungen kommen durch aktives Handeln auf der Straße und im Betrieb. Die Arbeit im Parlament kann diese Bewegungen aber intensiv unterstützen.

Die BRD versucht ihre Großmachtpolitik im dritten Anlauf auf halbwegs friedlichen Wegen doch noch umzusetzen, nachdem es 1914 – 1918 und 1939 – 1945 auf militärischem Wege für das deutsche Kapital doch nicht geklappt hat.

Daß es dabei hin und wieder auch nicht ohne Gewalt geht zeigen u.A. Der Überfall auf Jugoslawien vor 10 Jahren.

Aber auch die herrschende Politik des Sozial und Demokratieabbaus fällt darunter. Die Europastrategien des deutschen Kapitalismus haben sich geändert dienen aber nach wie vor, vor allem einem Ziel: Die Reichen auf Kosten aller Anderen noch reicher zu machen.

Dagegen stelle ich mich.

Mit freundlichen Grüßen Thomas Knecht

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