Facebook gegen Queer-Kissing-Flashmob

Um gegen die Homophobie des Papstes zu protestieren, sowie die offene Einmischung des letzten absolutistisch herrschenden Staatsoberhauptes Europas in den letzten spanischen Wahlkampf,  haben sich inzwischen fast 13.000 Menschen zu einem Queer-Kissing-Flashmob vor der Kathedrale in Barcelona, am Tag der großen sozialistischen Oktoberrevolution, am 7. November gegen 9 Uhr verabredet.

Jetzt macht „facebook“ den Organisatoren das organisieren schwer.

Vor kurzem wurde auf  „facebook“ die Seite „Queer Kissing Flashmob“ abgeschaltet. In seinen Bedingungen untersagt die Seite unter anderem, „bösartige Handlungen“! Man kann es immer noch nicht fassen, dass „facebook“ das Küssen als eine Gefahr ansehen kann.

In Ordnung, schwules Küssen vor diesem Überbleibsel des dunklen Mittelalters ist auch im 21. Jahrhundert noch revolutionär!

So wie wir es sehen, hat die Facebook-Zensur dem Flashmob weitere internationale Aufmerksamkeit verschafft; und nutzt so dieser Aktion, die überall wo dieser Mann auftaucht geschehen sollte. Auch auf dem Staatsgebiet seiner Herrschaft.

Die unterstützungswürdige Aktion soll wie gesagt am 7. November gegen 9 Uhr morgens starten. Genau dann, wenn Ratzinger aus der Kathedrale kommt. Die Teilnehmer sollen wie aus dem Nichts auftauchen. Nach einem Signalton sollen sich die Massen genau zwei Minuten lang leidenschaftlich küssen. Sofort danach, sollen sich die Teilnehmer wieder verteilen.

Ratzinger und seine Großsekte haben sich in Spanien bei der Parlamentswahl 2008 offen in den Wahlkampf eingemischt. Dies geschah natürlich für die offen homophobe, konservative Opposition, die die Rechte von Schwulen und Lesben wieder beschneiden will. Nach der Wahl warf der spanische Außenminister Miguel Ángel Moratinos, Ratzinger zu Recht,  „politischen Terrorismus“ vor!

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