Flashmob gegen Ratzinger

Katalonische Queeraktivisten hatten zu einem queeren Flashmob (zu deutsch etwa „Blitzpöbel“, gewissermaßen eine plötzliche Ansammlung aufgewiegelter Volksmassen im öffentlichen Raum) aufgerufen, um gegen die Einmischung von Josef Ratzinger in die Diskussion um Homo-Rechte in Spanien zu protestieren.

Probleme hatte es dabei von den Betreibern der Onlinecommunity „Facebook“ gegeben. Sie schalteten die Präsenz der Aktionsgruppe auf der Netzwerkseite ab, nachdem sich bereits mehrere Tausend Menschen zur Organisation dieses Blitzauflaufes angemeldet hatten. (dkp-queer.de berichtete)

Leider hat nur eine kleine Gruppe von rund zweihundert Menschen auf diese Art gegen den Herrscher des letzten absolutistischen Staates Europas protestiert, aber Spass hat es den Flashmobbern trotzdem gemacht.

Teilnehmer der Kundgebung sagten, sie seien gegen den zweitägigen Besuch von Ratzinger.

Die direkte Einmischung der Kirche in den spanischen Wahlkampf zu Ungunsten queerer Lebensweisen, macht wiedereinmal mehr deutlich, das die vielfach gepriesenen „Freiheiten“ für Schwule, Lesben u.a. in Westeuropa kein „Gottesgeschenk“ sind, sondern täglich aufs Neue erkämpft werden müssen.

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