Fortpflanzungsverbot für Österreichs Lesben

Kanada - In Österreich undenkbar

Kanada - In Österreich undenkbar

Mit dem „Gesetz über die eingetragene Partnerschaft“ (EP) in Grundzügen vergleichbar mit der „Lebenspartnerschaftsgesetz“ oder „Homo Ehe“ genannten Ehe light der BRD, wurde lesbischen Paaren die medizinisch unterstützte Fortpflanzung verboten. Ein lesbisches Paar aus Oberösterreich klagte dagegen beim Verfassungsgerichtshof.

Mit Einführung der EP wurde medizinisch unterstützte Fortpflanzung in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ausdrücklich verboten. Die Strafe beläuft sich auf bis zu 36.000 Euro oder bis zwei Wochen Haft. Damit wird Frauen unter Strafandrohung die Fortpflanzung verboten. Die beiden in Oberösterreich lebenden Frauen Daniela und Christina Bauer haben beim Verfassungsgerichtshof die Aufhebung dieses Gesetzes (§ 2 Abs. 1 Fortpflanzungsmedizingesetz) beantragt.

Die österreichische Bundesregierung hat am 27. April eine Stellungnahme an den Verfassungsgerichtshof beschlossen, mit dem sie das Fortpflanzungsverbot heftig verteidigte. Frauen in fortpflanzungsunfähigen heterosexuellen Partnerschaften wird freilich nicht zugemutet, sich von anderen Männern ein Kind machen zu lassen. Die Bundesregierung argumentiert, dass lesbischen Paaren die medizinisch unterstützte Fortpflanzung nicht eröffnet werden dürfe, weil dadurch homosexuelle Männerpaare diskriminiert würden, die auch durch medizinisch unterstützte Fortpflanzung keine Kinder kriegen könnten.

Uns würde interessieren, wo die Regierung die Kneifzangen kauft, mit denen deren Mitglieder allmorgendlich in die Unterwäsche steigt.

Veröffentlicht unter Internationales Getagged mit: , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Aktuelle Ausgabe

Archiv

Buchtipp!

»Muslime vs. Schwule«

Hier das Buch 'Muslime versus Schwule' bestellen

Hier das Buch bestellen