Freispruch in Polen

Am 2. März hat das Bezirksgericht der polnischen Stadt Plock die drei angeklagten Aktivistinnen vom Vorwurf freigesprochen, mit einem Madonnen-Bild das mit Regenbogenfarben verändert wurde die religiösen Gefühle verletzt zu haben.

Den Aktivistinnen drohte eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren, die Staatsanwaltschaft forderte eine sechsmonatigen Freiheitsstrafe.

Vorgeworfen wurde den Frauen, ein Bild erstellt und verbreitet zu haben, das die „Jungfrau Maria“ und das „Jesuskind“ mit einem Regenbogen-Heiligenschein zeigt.

Bezirksgericht Plock

In seinem Urteil schloss sich das Gericht der Auffassung an, dass die Frauen keine Gefühle verletzen, sondern Solidarität mit einer Minderheit zeigen wollten. Das Werk bewege sich im Rahmen der Meinungsfreiheit.

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