Gleich – und zwar berechtigt!

CSD Augsburg 2011

CSD Augsburg 2011

Der CSD Augsburg 2011

Ein CSD wie in München, wo Zehntausende hingehen, ist der CSD in Augsburg nicht. 2010 feierten noch rund 3.500 Leute in der Augsburger Innenstadt, und auf Augsburgs erste CSD-Demo kamen nur rund 50 Personen. In diesem Jahr feierten etwas weniger – was wohl dem Wetter geschuldet war, dafür beteiligten sich an der zweiten CSD-Demo der über 2.000 Jahre alten Bert-Brecht-Stadt drei Mal so viele Leute. Vor allem wurde die Demo durch die Genossinnen und Genossen von PDL Queer Bayern, von DKP Queer und der SDAJ Augsburg organisiert. Der rote Block war unübersehbar. Zum ersten Mal dabei waren dieses Mal unter anderem der LSVD Bayern, „Ich weiß, was ich tu“, Queerbeet (die große Augsburger Jugendgruppe), zum zweiten Mal dabei war die Piratenpartei.

Uns unverständlich bleiben die hohen Standgebühren für das Straßenfest, die keine Unterschiede machen zwischen Wurst- und Getränkeständen einerseits (die ja immensen Umsatz machen), sowie politischen Parteien und Organisationen andererseits. Die geforderten 300 Euro sind eindeutig zuviel – zumindest für kleine Gruppen und Parteien, die keine oder wenig Staatskohle beziehen. Wir werden zum nächsten CSD anregen, wie in vielen anderen Städten auch gestaffelte Preise zu beschließen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der CSD-Demo 2011 und laden heute schon zur CSD-Demo und dem Straßenfest 2012 ein.

Der nächste CSD mit DKP-Queer-Beteiligung findet schon nächstes Wochenende in Frankfurt/Main statt.

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