„Homo-Heilung“ wird nicht verboten!

9In der Opposition ist sogar die Bundestagsfraktion der Partei „Bündnis90/Die Grünen“ für etwas zu gebrauchen. Allerdings nur dort! Nach einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung antwortete diese, dass sie weiterhin sogenannte Konversionstherapien zur „Heilung“ von Lesben und Schwulen nicht verbieten wolle, auch wenn sie diese Angebote ablehne.

Das TV Format „Panorama – die Reporter“ hatte über diese „Therapien“ in zwei Berichten gut und ausführlich berichtet. In den Reportagen „Die Schwulenheiler“

und „Die Schwulenheiler 2“

wird gezeigt, wie Ärzte homosexuellen Menschen anbieten, sie von ihrer Homosexualität zu „heilen“. Es wird auch aufgezeigt, wie diese, vor allem christlich fundamentalistischen Ärzte, diese „Therapien“ sogar noch bei den Krankenkassen abrechnen können. Die CDU/SPD Regierung betont auch noch in ihrer Antwort dass sie im „Einklang mit dem Weltärztebund und der Bundesärztekammer die Auffassung vertritt, dass Homosexualität keine Krankheit ist und daher auch keiner Behandlung bedarf.“

„Keiner Behandlung bedarf“? Da hört man doch unterschwellig „aber schaden kanns ja auch nicht“ mit heraus. Allerdings können diese sogenannten Konversionstherapien gravierende Folgen haben! „Umpolungsversuche können zu Depressionen und Angststörungen führen“, so Lieselotte Mahler, Oberärztin und Psychiaterin an der Berliner Charité. Gerade unter Jugendlichen, bis zum Suizid! Das alles scheint diese Ärzte nicht zu interessieren! Wenn die Bundesregierung diese sogenannten Konversionstherapien schon nicht verbieten will, könnte sie zumindest die schwammige Formulierung was eine „Erörterung lebensverändernden Erkrankungen“ durch die Krankenkassen ändern lassen. Denn damit sind eigentlich Arztgespräche bei einer Diagnose wie Krebs gemeint. Darüber lassen christlich fundamentalistische Kurpfuscher aber auch die Umpolungsversuche abrechnen. Also bezahlen alle Versicherten diese unter Umständen lebensbedrohenden „Therapien“ mit ihrem Krankenkassenbeitrag mit!
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