Kampf der Homophobie … auch in Rumänien!

Wie schon im Artikel „Wer gut schmiert, der gut fährt“ beschrieben wird es vermutlich noch in diesem Oktober ein Referendum zur Verschärfung des noch immer bestehenden Verbots der Ehe homosexueller Partner in Rumänien geben.

Am Dienstag dem 11. September 2018 billigte der korrupte Senat (Oberhaus des Parlaments) mit großer Mehrheit ein entsprechendes Bürgerbegehren der neofaschistisch/klerikalen Bewegung „Koalition für die Familie“, das drei Millionen Rumänen unterschrieben haben.

Vorher hatte bereits das Abgeordnetenhaus, welches nicht weniger korrupt ist wie der Senat, grünes Licht für dieses Referendum gegeben.

Nur noch das Verfassungsgericht muss dieses Referendum genehmigen. Die Verfassungsrichter haben bisher mehrheitlich die „sozialliberale“ durch Korruption bekannte „Regierung“ unterstützt, die das Referendum vorantreiben will.

Die Initiatoren der Volksbefragung wollen erreichen, dass das Verbot der Homo-Ehe Verfassungsrang erhält. Momentan definiert Rumäniens Grundgesetz die Ehe geschlechtsneutral als Bund zwischen „Ehegatten“.

Neofaschisten, Konservative und religiös geprägte Kreise, wollen, dass dieser Begriff durch „Mann und Frau“ ersetzt wird, um der Gefahr entgegen zu wirken dass eventuellen Plänen zur Legalisierung der Homo-Ehe die verfassungsmäßige Basis entzogen werden.

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