Nein zu Kindererziehung in homophober Sektenhand

Ein Kindergarten in Neu-Ulm der von der römisch-katholischen Großsekte geführt wird, verlängert den Vertrag mit einer Erzieherin nicht, weil sie lesbisch ist.

In der „Süddeutsche Zeitung“ wurde berichtet, dass die 35-jährige Tanja Junginger über eine „Zeitarbeitsfirma“ vor einem Jahr an einen römisch-katholischen Kindergarten vermittelt wurde. Die Erzieherin verschwieg ihre Homosexualität bei ihrem neuen Arbeitgeber nicht und da die Einrichtung damals keinen anderen Bewerber für den Posten gefunden hatte, akzeptierte der Kindergarten die Frau zunächst.

Vor kurzem zogen aber die Verantwortlichen der katholische Großsekte die „Notbremse“ und verlängert den Vertrag, der auch diese Passage enthielt „Das außerdienstliche Verhalten darf nicht im Widerspruch zu den Bestimmungen des kirchlichen Dienstes stehen.“ nicht. Am 31. August läuft dieser Vertrag nun aus.

Junginger soll darüber hinaus auch noch vom zuständigen Pfarrer gemobbt worden sein. Der Pfaffe soll ihr eine „unnatürliche“ Lebensweise attestiert haben. Daraufhin musste Junginger aufgrund des psychischen Drucks krankgeschrieben werden.

Sie ist überzeugt, dass sie ihren Job behalten hätte, wenn sie (wie in diesen Kreisen üblich) Heterosexualität vorgelogen hätte.

Sie hatte ihren Fall vor wenigen Wochen publik gemacht, nachdem ein Urteil des bayerischen Verwaltungsgerichtes in Augsburg ihr Mut gemacht hatte.(dkp-queer.de berichtete).

Die katholische Großsekte hat nach wie vor das (Un)“Recht“, unter anderem Schwule und Lesben aber auch andere Minderheiten zu diskriminieren, da für sie als „religiöser Tendenzbetrieb“ Ausnahmeregelungen im sogenannten „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz“ gelten.

Vor allem die römisch- katholische Großsekte hat in der Vergangenheit immer wieder Gebrauch gemacht und  Mitarbeiter_innen wegen ihrer Homosexualität gekündigt.

Es hat schon Gründe, warum wir es ablehnen, dass die Kindererziehung auch von Großsekten ausgeübt wird!  Was aber bei dieser Zusammenarbeit von Großsekte und Staat kein Wunder ist!

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