Neofaschisten und konterrevolutionäre Terrorfreunde machen mobil!

pro-koelnWie bekannt wurde, hat die neofaschistische Gruppierung Pro-Köln, einen Wagen zum Kölner CSD  angemeldet.

Die Seite www.inqueery.de meldete dazu: „Grundsätzlich ist die CSD-Parade eine Demonstration, an der jeder teilnehmen kann. Das Grundgesetz schützt das Recht zu demonstrieren. Insofern kann der KLuST niemandem verbieten, sich dem Demonstrationszug anzuschließen.“

Natürlich kann der Veranstalter Gruppen oder auch Einzelpersonen von Demonstrationen ausschließen. Die Seite inqueery.de meldet weiter, dass der CSD Köln unter dem Motto „Wir sind. So oder so.“ stehen soll. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es Schwule und Lesben gibt, die Teil einer vielfältigen Gesellschaft sind und dass es in der Community auch ganz unterschiedliche Lebensentwürfe gibt. Dazu soll passend zur Bundestagswahl der Slogan „Berlin: Regierst du schon?“ plakatiert werden.

Auf diese Weise soll das offene Motto um eine konkrete Diskussion ergänzt werden. Dazu sagte KLuST-Vorstand Pascal Siemens gestern: „Die Zeit ist gekommen, um zu provozieren.“ Diesen Satz haben die Leute von Pro Köln wohl etwas zu wörtlich genommen.

IGFMSeit längerem ist schon bekannt, dass die konterrevolutionäre Gruppe IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) beim CSD Frankfurt/Main einen Stand betreiben will.

Wer auf Wikipedia nach der IGFM sucht, findet einen Eintrag, der ausschaut als hätte ihn die IGfM-Pressestelle verfasst. Sogar „Fehlleistungen“ werden dort erwähnt und es macht den Anschein, als würde man sich mit den Fehlern der Vergangenheit auseinandersetzen. Natürlich greift der Artikel offen IGfM Kritiker an und die Organisation lässt sich als „Stasi-Opfer“ darstellen. So soll verschleiert werden, wo die IGFM steht. Beginnend mit dem rechten Rand von CDU/CSU und von dort weit ins deutsche und internationale Spektrum des Neofaschismus.

Was aber ist diese „Gesellschaft“, die sich so engagiert der „Menschenrechte“ auf der ganzen Welt und insbesondere im sozialistischen Cuba annimmt?

Ihr Vorläufer ist der 1930 von russischen Weißgardisten gegründete „Volksarbeiterbund-NTS“, der sich am faschistischen Überfall auf die Sowjetunion beteiligte. Mit Führungsleuten wie Otto von Habsburg und anderen Rechten wurde die Gruppierung 1972 als „Gesellschaft für Menschenrechte“ offiziell neu gegründet. Einige Personalien der damaligen Führungskräfte:

Agrusow, Iwan Iwanowitsch; ehemaliger geschäftsführender Vorsitzender: veranwortlich für Gräueltaten als Polizist der Hitlergendamerie im Rayon Pskow/UdSSR, NTS-Funktionär in der BRD und Westberlin, zugleich Agentenführer des britischen Geheimdienstes SIS, Ausbilder in der CIA-Diversantenschule Bad Wiessee, nach einer Spezialausbildung von 1961-1968 in den USA Rückkehr in die BRD.

Müller, Leonid Antonowitsch, Schatzmeister: kam mit dem Rückzug der Faschisten nach Westdeutschland, leitete bis 1961 die Westberliner NTS-Filiale und war damit verantwortlich für alle Agenteneinsätze des NTS.

Dr. Flerow, Wladimir Leonowitsch, Kassenprüfer: Angehöriger der von den deutschen Faschisten aus sowjetischen Überläufern und Kriegsgefangenen rekrutierten Wlassow-Armee, hauptamtlicher Agentenführer des NTS.

Mit dem ehemaligen Präsidenten Litauens, Vytautas Landsbergis, verfügt die IGFM über ein Kuratoriumsmitglied, der im Geiste des IGfM-Gründers Agrusow die anti-sowjetische Stossrichtung fortführt. Für Aufsehen sorgte Landsbergis unter Anderem als er forderte, dass die Unabhängigkeitserklärung Litauens vom 23. Juni 1941 denselben Rang zu bekommen hätte wie die von 1918 und 1990. An dem Tag, zwei Tage nach dem Überfall des faschistischen Deutschland auf die Sowjetunion, hatten litauische Nazi-Kollaborateure die Invasoren begeistert begrüßt und ihren eigenen Staat ausgerufen. Sie unterstützten die Einsatzgruppen der SS, fast 90 Prozent der jüdisch geltenden Bevölkerung auszurotten. Die litauischen Einheiten der Waffen-SS genießen heute wieder öffentlich „Ruhm und Ehre“. Dagegen gelten die Befreier vom Faschismus als Besetzer, auch soll das tragen und zeigen von kommunistischen Symbolen verboten werden.

Die GFM/IGFM unterhält seit ihrer Gründung gute Kontakte zu rechtsradikalen und neofaschistischen Organisationen und Verbänden sowie zu terroristischen Gruppierungen, wie die türkischen „Graue Wölfe“. Sie identifizierte sich in zahlreichen Erklärungen mit Diktatoren, wie Pinochet in Chile, dem Apartheid-Regime in Südafrika, noch 1990 wandte sich die IGFM gegen die Freilassung von Nelson Mandela.

Auch solidarisierte sich die IGFM mit Terrorgruppen, wie den Contras in Nicaragua oder den Mudjahedin in Afghanistan der 80er Jahre.

Den Arbeitsausschuß „Bürgerrechtsbewegung und politische Gefangene in der DDR“ leiteten über Jahre hinweg die als Agenten des amerikanischen Geheimdienstes in der DDR rechtskräftig verurteilten Erhard Göhl und Dr. Wulf Rothenbächer. Nach ihrer vorzeitigen Entlassung aus der Haft und Übersiedlung in die BRD verdingten sich beide als V-Leute des Verfassungsschutzes.

Was beide Gruppierungen vereint ist ihr Antikommunismus und ihre extreme Islamophobie!

Quellen: Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba, inqueery.de, dkp-queer.de

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