Neue Attacken gegen CSDs

Der vatikanische Kurienkardinal Walter Kasper hat mal wieder ein Problem.walterkasper

In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ ließ der ehemalige Bischof von Rottenburg-Stuttgart verlauten, die Position der Mutter Kirche sei völlig klar: „Respekt vor dem Einzelnen, aber wenig Verständnis für das Zur-Schau-Stellen, diese Propaganda bei den ‚Christopher-Street-Days‘ und wohl im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung – Nein zur Forderung nach Gleichstellung homosexueller Gemeinschaften mit der Ehe.“

Vor wenigen Tagen erst, hatte die „Piusbruderschaft“ den katholischen Widerstand gegen CSDs mit dem Widerstand gegen den deutschen Faschismus verglichen. „Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, dass es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: ´Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!´. Ebenso muss es heute wieder mutige Katholiken geben!“, lautet ein Aufruf der katholischen Vereinigung gegen den CSD Stuttgart am 1. August.

Nach heftigen Protesten erklärte die Bruderschaft am Wochenende, der Text sei falsch ausgelegt worden. „Um alle Katholiken anzuspornen, wurde auf das Vorbild derjenigen Männer und Frauen verwiesen, die in den Jahren des Nationalsozialismus gegen die himmelschreienden Sünden gegen das fünfte Gebot Gottes ihre Stimme erhoben haben, auch unter dem Risiko für das eigene Leben“, sagte der Distrikt-Obere Pater Franz Schmidberger. Katholiken seien immer aufgefordert, ihre Stimme zu erheben – „nicht erst dann, wenn totalitäre Regime die Menschenwürde systematisch missachten, sondern auch dann, wenn Interessensgruppen öffentlich gegen die sittliche Ordnung aufstehen in diesem Fall gegen das sechste Gebot Gottes“.

Die Bruderschaft habe jedoch niemals die Absicht noch den Tatsachen nach den CSD mit dem NS-Unrechtsregime gleichgesetzt, so Schmidberger. „Wir weisen aber darauf hin, dass nach christlicher Sittennorm das Anliegen des CSD unmoralisch ist. Dies wollen wir der Öffentlichkeit mit unserer Meinungskundgebung ins Bewusstsein rufen.“

Allein diese Aussage, macht unsere Präsenz auf den CSDs u.A. in München am 11. Juli, Frankfurt/Main am 18. und 19. Juli, Siegen am 15. August und Iserlohn am 5. September mehr als nötig. Denn dort gibt es genau die „Propaganda“ die diesen homophoben Pfaffen ein Dorn im Auge sind.

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