Provokationen von »VOS« und »pro Berlin«

In Bezug auf rechte Störaktionen gegen die diesjährige Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, werden die bürgerlichen Medien nicht müde, unverhohlen Lügen in die Welt zu setzen. Der Tagesspiegel berichtet in seiner Ausgabe vom 8. Januar 2011 von angeblicher Gewalt:

„Bei einer Protestveranstaltung der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) vor der Urania in Berlin-Schöneberg wurden am Samstagnachmittag mindestens drei Menschen verletzt. Potenzielle Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz hätten die VOS-Demonstranten erst verbal und dann tätlich angegriffen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mitglied der Opfervereinigung sei dabei am Auge verletzt worden und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Laut VOS wurde ein weiterer Mann blutig geschlagen und eine Frau getreten.“

Die als „Protest“ angekündigten Störaktionen vor der Urania waren von der „Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS)“. Und der  rechtsextremen Organisation „pro Berlin“ initiiert.
Ob es zu Gewalt gegen diese Rechtsextremen Subjekte kam, können wir nicht bestätigen. Schon gar nicht ob sie blutig war. Ob der Tagesspiegel mal wieder auf eine Ente hereingefallen oder sich diesen Text aus den Fingern gesaugt hat, wissen wir nicht.  Für die Handvoll durch „pro Berlin“ und „VOS“ bestellten Rentner, wurde eine Hundertschaft an Polizei nebst Gerätschaften abgestellt. Selbst wenn man gewollt hätte, hätte man die Omas und Opas nicht verkloppen können. Dies sieht man auch sehr deutlich auf dem YouTube-Video der sogenannten Gegendemonstranten, die durch den Neofaschisten Manfred Rouhs angefürt wurden.

Was der Tagesspiegel ebenso verschweigt ist das wiederholte symbolische Zusammenrücken des rechten Lagers in der BRD. Die Teilnahme der CDU-Politikerin Vera Lengsfeld an dieser „pro Berlin“-„VOS“-Veranstaltung spricht da eine offensichtliche Sprache. Auch ist zu erwarten, dass bei der Demonstration gegen die „Verbrechen des Kommunismus“ die die CDU Lichtenberg für kommenden Samstag auf der Frankfurter Allee angemeldet hat, dieses Pack sich tummeln wird.

Es ist natürlich bezeichnend, das die großen Fernsehanstalten der BRD gleich mehrere Kamerateams schicken, wenn gegen eine fortschrittliche Veranstaltung gehetzt wird, aber bei der größten linken Demo mit zehntausenden Teilnehmern am Folgetag niemanden schicken. Wen interessiert schon das Gedenken an die feige Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, den Träumern und Streitern fü r eine besse re Welt, ein besseres Deutschland.

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