Rangeln statt schmusen

220px-Pink_triangle.svgDie Lesben- und Schwulenbewegung sollte sich ihrer Geschichte ­erinnern. Daraus kann sie wichtige Schlußfolgerungen für politische Auseinandersetzungen ziehen

Von Markus Bernhardt

Der Christopher-Street-Day (CSD), der am vergangenen Wochenende etwa in Berlin von Zehntausenden Lesben, Schwulen, Trans- und Bisexuellen zelebriert wurde, hat seinen Ursprung im Jahr 1969. Damals, in den frühen Morgenstunden des 28. Juni vor nunmehr 45 Jahren, probten die sogenannten sexuellen Minderheiten erstmalig den Aufstand gegen eine anhaltende Serie brutaler Übergriffe und Repressionsmaßnahmen durch die Polizei. So kam es in Folge von neuerlichen Angriffen der Beamten auf die in der New Yorker Christopher Street gelegene Bar »Stonewall Inn« zu Straßenschlachten zwischen den Ordnungshütern auf der einen und Lesben, Schwulen und Drag Queens auf der anderen Seite.

Hatten die Homosexuellen die Diskriminierungen und gewaltsamen Übergriffe der Beamten bis dahin hilflos über sich ergehen lassen, setzten sie sich nun gegen die staatlichen Willkürmaßnahmen zur Wehr. Und das gleich über mehrere Tage hinweg. Aufgrund der unerwarteten Militanz der früheren Polizeiopfer waren die Beamten – trotz der zu Hilfe gerufenen Verstärkung – nicht in der Lage, den Aufstand der unterdrückten Minderheiten zu stoppen. Mit diesen Ereignissen orientierten sich die Diskriminierungsopfer neu. Sie warben nicht mehr um die Toleranz der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft, sondern forderten ihre kompromißlose Akzeptanz und waren stolz auf ihre Andersartigkeit.

Als 1979 die erste CSD-Demonstration in Berlin stattfand, wurden politische Forderungen aufgestellt, die sich nicht nur auf Homosexualität bezogen, sondern auch das kapitalistische Gesellschaftsmodell an sich radikal in Frage stellten. So dominierten damals Parolen wie »Brüder und Schwestern, warm oder nicht, Kapitalismus bekämpfen ist unsere Pflicht!« oder »Lieber ein warmer Bruder als ein kalter Krieger« das Demonstrationsgeschehen.

Wirft man hingegen heutzutage einen Blick auf die Umzüge und Paraden, die sich immer noch auf die damaligen Vorkommnisse in New York beziehen, fällt schnell auf, daß die aktuellen CSD-Aktivitäten der übriggebliebenen homosexuellen Bewegung mit ihrem Ursprung nicht mehr das geringste gemein haben. Aus ursprünglich politischen Demonstrationen, die sich gegen Diskriminierung und die Ausgrenzung von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und später auch HIV-Positiven stark machten, sind heutzutage eher karnevaleske Sauf- und Partygelage geworden, auf denen die einst gesellschaftlich Verpönten ihrer politischen Beliebigkeit frönen.

»Wo Folklore regiert, kann Politik nicht stattfinden«, hatte auch der Satiriker Wiglaf Droste 2005 in der taz geschrieben und den CSD als »eine Mischung aus FKK-Umzug, Loveparade und Schlager-Grandprix« bezeichnet. Droste gestand dabei jedem Beteiligten zu, »als Homosexueller genauso aufdringlich und verblödet sein zu dürfen wie viele Heterosexuelle«. Für dieses Recht zu streiten, sei jedoch nicht besonders attraktiv. Deshalb wäre es nur konsequent, den CSD mit dem Rosenmontag zusammenzulegen, so Droste weiter.

Diskriminierung per Gesetz

Dabei sind es nicht nur der 45. Jahrestag der Entstehung des CSD oder der 35. Jahrestag des ersten Berliner CSD, denen von Lesben, Schwulen und Transsexuellen aktuell deutlich mehr Beachtung geschenkt werden sollte, anstatt in Geschichtslosigkeit zu verfallen. Es jährte sich vor wenigen Tagen auch der Tag der Abschaffung des Paragraphen 175 des Strafgesetzbuchs, der erst am 11. Juni 1994 – nach über 120 Jahren seines Bestehens – im Rahmen der Rechtsangleichung zwischen DDR und BRD gestrichen wurde. Im Gegensatz zur BRD hatte die DDR die Verordnung schon im Jahr 1988 ersatzlos aus den Gesetzbüchern verbannt und war damit auch in diesem Punkt seinem westlichen Gegenüber voraus.

Allein während des deutschen Faschismus waren mehr als 100.000 Ermittlungsverfahren nach dem von den Nazis »verschärften« Paragraphen 175 eingeleitet worden, über 57.000 Männer wurden auf dessen Grundlage meist zu Haftstrafen verurteilt. Nicht selten kam es vor, daß Personen, die nach Paragraph 175 verurteilt wurden, im Nachgang an ihre Haftstrafe in Konzentrationslagern der Nazis inhaftiert wurden. Insgesamt sollen 6000 Männer explizit wegen ihrer Homosexualität in KZs verschleppt worden sein. Zwischen 53 und 60 Prozent der Betroffenen, die mit einem »Rosa Winkel« gebrandmarkt wurden, sind in den Vernichtungslagern zu Tode gekommen. Sie litten dabei nicht nur unter besonders starken Repressalien durch das Wachpersonal, sondern waren oftmals auch mannigfaltigen Diskriminierungen durch andere KZ-Häftlinge ausgesetzt, weshalb die Suizidrate bei schwulen Männern überdurchschnittlich hoch war. Auch wurden schwule Männer Opfer von Zwangskastrationen und von medizinischen Menschenversuchen, die für die Betroffenen nicht selten tödlich endeten.

Trotz der Befreiung vom Faschismus setzte auch die Nachfolgerepublik des »Dritten Reichs«, die BRD, die Verfolgung von schwulen Männern kontinuierlich fort. Der Paragraph 175 blieb in der Variante der Nazizeit bestehen. Zwar verzichtete man mittlerweile darauf, die Betroffenen zu ermorden, jedoch wurden allein zwischen 1950 und 1965 erneut mehr als 100.000 Strafverfahren eingeleitet. Für die Betroffenen endete diese neuerliche Verfolgungswelle mit insgesamt 44.231 Schuldsprüchen, die nicht selten von denselben Richtern verkündet wurden, die sich schon während des Faschismus an gleicher exponierter Stelle an der Verfolgung der Schwulen beteiligt hatten.

Trügerische Sicherheit

Diese brutale und bittere Verfolgungsgeschichte scheint unterdessen aus dem Gedächtnis vieler Schwuler und Lesben verschwunden zu sein. Für die Feststellung, daß homosexuelle Handlungen bis 1994 – zumindest auf dem Papier – als Straftatbestand galten, wenngleich es bereits in der Rechtspraxis nicht mehr zu Verurteilungen kam, erntet man heute bestenfalls ungläubige Blicke. Lesben und Schwule fühlen sich mittlerweile weitgehend akzeptiert und sind mehrheitlich dem Irrglauben verfallen, rundum anerkannt und zumindest annähernd mit Heterosexuellen gleichgestellt zu sein. Daß die reale Lebenssituation von Lesben, Schwulen und Transsexuellen sich dabei in Metropolen wie Berlin oder Köln gänzlich anders darstellt als etwa in Castrop-Rauxel oder Bitterfeld dürfte eine Binsenweisheit sein, wird dabei jedoch allzu gern unterschlagen. So ist homosexuelles Leben in ländlicheren Regionen oft noch von Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen geprägt, auch wenn die Berufsfunktionäre der Homosexuellenorganisationen und Anhänger der schwulen Lifestyle- und Glamourwelt kontinuierlich bemüht sind, Homosexualität mit Attributen wie modern, hip, gebildet und gut verdienend in Verbindung zu bringen.

Und dies, obwohl noch 2005 der »Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter« (VelsPol) aufgedeckt hatte, daß die Polizeibehörden der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern, Brandenburg und Thüringen routinemäßig sensible Daten über Schwule und Prostituierte sammelten, weshalb VelsPol an die historischen »Rosa Listen« erinnerte, mittels derer Homosexuelle früher nach Paragraph 175 verfolgt wurden. Zwar war schon bei der Abschaffung der »Rosa Listen« nach 1969 von den Behörden erklärt worden, daß derlei Eintragungen im Strafregister gelöscht worden seien. Jedoch hatte der Datenschutzbeauftragte für Nordrhein-Westfalen noch 1980 erklärt, daß »eine generelle Bereinigung« der polizeilichen Datensätze »nicht stattgefunden« habe.
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Wie schnell sich ein falsches Sicherheitsgefühl rächen kann, wurde im letzten Jahr in Frankreich deutlich. So kam es dort anläßlich der Einführung der Homoehe und der Möglichkeit für homosexuelle Paare, Kinder zu adoptieren, zu Massendemonstrationen, die sich gegen die konsequente rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit Heterosexuellen richteten und die keineswegs nur vom rechten Rand, sondern maßgeblich aus der Mitte der Gesellschaft heraus organisiert worden waren. Im Rahmen der Protestserie kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Homogegnern und der Polizei; ein Mann erschoß sich gar aus Protest gegen die Gleichstellungspolitik.

Reaktionärer Widerstand

Eine ähnliche Mobilisierung wie in Frankreich – wenngleich im deutlich kleineren Ausmaß – gab es auch in Baden-Württemberg. Dort machten Neonazis, reaktionäre Spießbürger und Konservative Front gegen einen neuen Lehrplan an den öffentlichen Schulen des Bundeslandes. Dieser sah vor, die »Akzeptanz sexueller Vielfalt« im Unterricht zu behandeln.

Gegen die Pläne der »grün-roten« Landesregierung machte an vorderster Stelle der Religionslehrer Gabriel Stängle mobil, dessen Onlinepetition, die den Titel »Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens« trug, dagegen ankämpfte, daß die verschiedenen Aspekte menschlicher Sexualität gleichberechtigt im Schulunterricht dargestellt werden. Mehrere zehntausend Homogegner hatten die Petition Stängles unterzeichnet, der unter anderem eine »pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung« herbeifabulierte.

Bei Demonstrationen der Homogegner in Stuttgart fielen unterdessen Personenkreise auf, die vor der »Verschwulung unser Kinder« warnten und sichtlich bemüht waren, schwule Männer mit Pädophilen gleichzusetzen. Unterstützung erhielten die Reaktionäre für ihre Aktionen erwartungsgemäß nicht nur von der neofaschistischen NPD, sondern auch von verschiedenen Kirchengliederungen.

Insbesondere in den Reihen der katholischen Kirche finden sich viele Schwule, über die man offiziell keine Worte verliert. Zugleich hatte die extrem rechte Piusbruderschaft 2009 gegen den CSD in Stuttgart mobilgemacht und ihren Protest gegen dessen Paraden mit dem katholischen Widerstand gegen den Faschismus verglichen. »Wie stolz sind wir, wenn wir in einem Geschichtsbuch lesen, daß es im Dritten Reich mutige Katholiken gab, die sagten: ›Wir machen diesen Wahnsinn nicht mit!‹. Ebenso muß es heute wieder mutige Katholiken geben!«, hieß es in einem Aufruf zu einer Mahnwache gegen den damaligen Umzug der Schwulen und Lesben am 1. August in Stuttgart im Mitteilungsblatt der Piusbrüder, die im CSD einen »Propaganda-Umzug für die sodomitische Sünde« ausgemacht haben wollten.

Zwar dürfte diese nahezu faschistoide Positionierung von der Mehrheit der Katholiken nicht geteilt werden. Trotzdem ist die katholische Kirche immer dort zu finden, wo die Stimmungsmache und Hetze gegen Lesben und Schwule zum vermeintlich guten Ton gehört. So ging im Mai 2007 in Rom rund eine halbe Million Menschen gegen rechtliche Verbesserungen für nichteheliche und homosexuelle Partnerschaften auf die Straße und wurde dabei vom Vatikan und katholischen Kirchengemeinden unterstützt. Seit Jahren gehört die katholische Kirche zu den Gegnern schwul-lesbischer Lebensentwürfe, die aggressiv und zugleich am offensivsten und kontinuierlichsten gegen die Gleichstellung von Homosexuellen agiert.

Seit geraumer Zeit ist in Sachen Gleichstellung eher ein gesellschaftspolitisches Rollback zu beobachten. Dafür sprechen nicht nur die in der BRD noch verhältnismäßig zaghaft zutage tretenden Proteste von politischen und religiösen Fundamentalisten. Zeitweise wirkt es jedoch über dieses Spektrum hinaus so, als seien nicht zu gering zu schätzende Teile der bundesdeutschen Gesellschaft des Themas »Homosexualität« mitunter überdrüssig. Zu dieser Entwicklung haben manche Erscheinungsformen des homosexuellen Lifestyles beigetragen, die die Toleranz der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft gegenüber Lesben und Schwulen zeitweise durchaus überstrapaziert haben. Es darf eben weder darum gehen, Schwulsein als hippes Label zu vermarkten, welches moderner und im Endeffekt wertvoller sei als heterosexuelle Lebensentwürfe. Noch dürfen sich Lesben und Schwule den vorherrschenden Strukturen und Meinungsbildern andienen, wie es zu beobachten war und noch immer ist.

Nicht noch spießiger

Dies hatte stets auch Gottfried Ensslin, Aktivist der ersten Stunde und exponierter Vertreter der linken Schwulenbewegung, gefordert, der sich am 6. Dezember vorigen Jahres das Leben nahm. »Die etablierte Homobewegung verbeugt sich im Endeffekt vor der etablierten Politik, ohne sich ein kritisches Bild von den hier vorherrschenden Verhältnissen zu machen. Wir hingegen haben zu Beginn der Schwulenbewegung in den 1970er Jahren eine radikale Analyse dieser Gesellschaft vorgenommen und für eine gesamtgesellschaftliche Veränderung gekämpft, die an die konkreten Erfahrungen und Lebenssituationen von Schwulen anknüpfte und der Schwulenemanzipation ihre Antriebskraft gab. Dieser Blickwinkel ist jedoch der Mehrheit der Lesben und Schwulen mittlerweile verlorengegangen und wurde durch eine rein identitäre und lobbyistische Politik abgelöst« (jW vom 7.7.2012), kritisierte Ensslin, der in den 1970er Jahren Mitglied der legendären Frankfurter Gruppe »Rote Zelle Schwul« (RotZSchwul), einer der ersten Homogruppen in der Bundesrepublik Deutschland, war und sich über Jahrzehnte hinweg in der linken Schwulenbewegung engagierte.

Lesben und Schwule sollten sich wieder verstärkt ihrer eigenen Verfolgungsgeschichte bewußt werden und daraus ihre politischen Schlüsse ziehen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang etwa an die Uraufführung des Films »Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt« von Rosa von Praunheim bei den Berliner Filmfestspielen 1971. In Folge dessen war in der BRD nahezu über Nacht die organisierte Schwulenbewegung entstanden.

Die Inhalte des Films sind heutzutage noch so aktuell wie in den 1970er Jahren. Darin heißt es: »Da die Schwulen vom Spießer als krank und minderwertig verachtet werden, versuchen sie noch spießiger zu werden, um ihr Schuldgefühl abzutragen mit einem Übermaß an bürgerlichen Tugenden. Sie sind politisch passiv und verhalten sich konservativ als Dank dafür, daß sie nicht totgeschlagen werden. Schwule schämen sich ihrer Veranlagung, denn man hat ihnen in jahrhundertelanger christlicher Erziehung eingeprägt, was für Säue sie sind. Deshalb flüchten sie weit weg von dieser grausamen Realität in die romantische Welt des Kitsches und der Ideale. Ihre Träume sind Illustriertenträume, Träume von einem Menschen, an dessen Seite sie aus den Widrigkeiten des Alltags entlassen werden in eine Welt, die nur aus Liebe und Romantik besteht.«

Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, sollten sich Homosexuelle wieder verstärkt auf die Vorkämpfer der emanzipatorischen, linken Lesben- und Schwulenbewegung beziehen und ihren Kampf für eine vollkommene Gleichstellung mit der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft mit einer radikalen und unnachgiebigen Kritik an den vorherrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen verbinden.

Das Recht, nicht nur sexuell ein selbstbestimmtes Leben zu führen, läßt sich jedenfalls nicht dadurch erkämpfen, daß man schon bei Heterosexuellen suboptimale Formen des Zusammenlebens – wie die Ehe oder andere vermeintlich monogame Zweierbeziehungen – mehr schlecht als recht kopiert und dies dann noch als gesellschaftlichen Fortschritt verkauft. »Die monogame Zweierbeziehung ist ein Modell, das auf Lähmung, gegenseitige Fixierung und Rückzug aus ist und eine Öffnung hin zu anderen Lebensentwürfen völlig unterbindet«, konstatierte Gottfried Ensslin bereits im Interview mit jW am 22.7.2006 und fragte, warum man »nicht offen für neue Beziehungsformen, Formen der Kinderbetreuung und des Zusammenlebens im allgemeinen« sei? Damit stellte er eine Frage, der sich keineswegs nur Schwule, Lesben und Transsexuelle ehrlich stellen sollten.

Die Antwort auf diese und andere Fragen sind im übrigen auch diejenigen Lesben und Schwulen schuldig geblieben, die sich in den vergangenen Jahren in der sogenannten Queer-Szene zusammengefunden haben und die mit ihrer schlecht inszenierten und vor allem auch unwirklichen politischen Überkorrektheit einzig dafür gesorgt haben, daß über kaum mehr als die Benutzung von Binnen-Is und Unterstrichen diskutiert wird. Die sie umgebende ignorante Selbstgefälligkeit und die damit einhergehenden Denkverbote sind es übrigens, die eine Reorganisierung linker Lesben und Schwuler in den letzten Jahren erschwert haben. An den sie umgebenden Machtverhältnissen haben diese selbsternannten »Queer«-Aktivisten nichts geändert, sondern vielmehr dazu beigetragen, daß sich viele vormals linke schwullesbische Aktivsten langsam ihrem Einfluß entzogen und ins Private geflüchtet haben.

Markus Bernhardt diskutiert auf dem UZ-Pressefest am 28.6. von 13 bis 14.45 Uhr im Roten Zelt mit Thomas Wagner und Philipp Becher über die »Neue Rechte«.

Quelle: JungeWelt

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2 comments on “Rangeln statt schmusen
  1. stefan edel sagt:

    Die Überschrift „Rangeln STATT schmusen“ baut falsche Alternativen auf: Rangeln UND schmusen wäre korrekt, denn es geht ja darum, das kämpfen nicht zu vergessen. Ein falscher Gegensatz wäre nun mit „kämpfen statt lieben“ suggeriert: Kämpfen UND Lieben. Die Dialektik des Menschseins. Beim Kämpfen nicht verhärten.

  2. Thomas sagt:

    Da wir in der Rubrik Abgeschrieben tatsächlich alles übernehmen, haben wir auch die Überschrift aus der JW übernommen,

    Aber vielen Dank für den Kommentar!

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