Tag der Menschenrechte

saudiarabienDas feudal-absolutistische Regime der Öl-Monarchie Saudi-Arabien hatte sich etwas Besonderes ausgedacht, um den internationalen „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember zu begehen.

Wie das saudische Innenministerium offiziell mitteilte, wurden an diesem Tag zwei Todesurteile durch Enthaupten vollstreckt, eines wegen „Blutschande“ in der Stadt Jizan und eines wegen Drogenschmuggels in Riad. Damit kommt die Statistik des Staates auf bisher 75 vollstreckte Todesurteile im laufenden Jahr. Es fehlen noch fünf um den bisherigen Rekord von 79 im vergangenen Jahr einzustellen.

Die Todesstrafe gilt in Saudi-Arabien für Mord, bewaffneten Raubüberfall, Vergewaltigung, Inzest, Drogenhandel, „Apostasie“ (Abfall vom Glauben) und Homosexualität. Saudi-Arabien gehört zu den Staaten in denen die meisten Todesurteile gefällt und vollstreckt werden. Die Hinrichtungen finden häufig auf öffentlichen Plätzen vor Publikum statt. In einem vom Online-Dienst „Jeune Afrique“ wiedergegebenen Video vom Mai 2013 waren z.B. fünf ermordete Jemeniten zu sehen, deren Köpfe in Säcken neben den Leichen öffentlich aufgehängt worden waren.

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