Trotz Hetzrede auf »PRO NRW« Demo – Lehrer wird wieder auf Schüler_innen losgelassen

dr-300x225Am 12. Juni 2012 schrieben wir: „Immer noch gibt es Menschen, die sagen, sie wären “links”, obwohl sie homophob oder rassistisch eingestellt sind.

Eine Einstellung, die sich zu 100% widerspricht. Sei es im BAK Shalom der Linksjugend (solid), dem sogenannten Berliner “Anti-Gewalt-Projekt `Maneo´” oder bei den Rechtspopulisten von “PRO”.

Allen muss man vorwerfen, dass sie ein Bedrohungsszenario einer angeblich drohenden “Islamisierung der BRD” aufbauen und damit rassistische Klischees bedienen und verbreiten.Dabei geben sich Rassisten als “Verteidiger demokratischer Werte” aus.“

So haben wir mit dem Artikel begonnen bei dem es um den Auftritt des Gymnasiallehrers für Politik Dr. Krause bei einer rechtspopulistischen Demonstration von „PRO NRW“ ging. Jetzt darf er wegen eines Formfehlers wieder auf Schüler_innen losgelassen werden.

Zu allem hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine Berufung nicht zugelassen. Eine inhaltliche Überprüfung der Hetzrede auf dieser „Pro NRW“ Demo war gar nicht nötig, „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Islamismus die größte Gefahr ist und der Rechtsextremismus das ist, was alle einfach blind bekämpfen, ohne zu respektieren“. So der Politiklehrer laut „WAZ“ Meldung damals.

Das Verwaltungsgericht hat die Suspendierung nicht nur für rechtswidrig erklärt, sondern auch die Bezirksregierung Arnsberg scharf kritisiert. Die Bezirksregierung hatte das Disziplinarverfahren vorerst „eingefroren“ und sich darauf verlassen, das Gericht würde die Suspendierung bestätigen. „Das war ein Formfehler“. So musste der Suspendierungs-Bescheid aufgehoben werden.

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