Übergriffe in Innsbruck

Innsbruck war Schauplatz zahlreicher Gegenaktivitäten zum zeitgleich stattfindenden „Kommers“ deutschnationaler, rechtsextremer Burschenschaften.

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Auf dieser Demonstration kamen, nachdem neofaschistische Kräfte die Demonstranten angriffen nicht etwa die Neofaschisten in Gewahrsam, sondern die Demonstrantinnen und Demonstranten in einen Kessel. Darunter auch mehrere Genossinnen und Genossen der KJÖ, unter ihnen war auch ein Doppelmitglied (SDAJ – KJÖ).

Als ein innsbrucker Polizist diesem Hetero Genossen mit seinem Gummiknüppel zu nahe kam, merkte man schon, dass dieser Genosse viel Kontakt mit DKP queer Genossinnen und Genossen hat.

KJÖ-/SDAJ-Genosse zu Innsbrucker Polizisten im Kessel:

„Herr Wachtmeister, wenn Sie mir schon Ihren Knüppel irgendwo in gewisse Weichteile meines Körpers reindrücken wollen und dann noch nach meiner Nummer verlangen, dann geben Sie mir auch Ihre Privatnummer und lassen Sie uns das ganze nach der Demo klären. Ich bin für vieles offen und ich stehe auf Uniformen.“

Das dumme Gesicht des Ordnungshüters war dieser Satz allerdings wert.

Auch in den Tagen zuvor hatten Antifaschisten in Innsbruck mit Polizeirepression zu kämpfen. Uns ist es unerklärbar, wie es sein kann, dass nach wie vor in Österreich homophobe, antisemitische und schlagende Burschenschaften von der Polizei beschützt werden, während Demonstranten gegen diesen „Kommers“ eingekesselt werden und Angriffen ausgesetzt sind.

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