Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!

Man muss es schon immer tun, – vor allem in Wahlkampfzeiten!

Innenminister Boris Rhein Bildquelle: Wikimedia

Innenminister Boris Rhein Bildquelle: Wikimedia

Es ist Wahlkampf, in Hessen gleich doppelt. Da halten sich auch die homophoben in der Hessen CDU zurück, zumindest so gut es eben geht. Sie wollen ja auch wieder in den Landtag, so war z.B. länger nichts von HJ Irmer zu hören und sogar die Vorsitzende der Umgesiedelten, ja selber nur umgezogene, Erika Steinbach hält mit ihrer Hetze sich doch etwas mehr zurück als sonst, sie will ja wieder in den Bundestag.

Da werden andere vorgeschoben, die im Normalfall eher belächelt werden, um an queere Stimmen zu kommen. Da kommen auch Funktionäre aus anderen Bundesländern gerade recht, wie z.B. Julia Klöckner, die queer.de ein schönes, langes Interview gab, sowas ist auch gut für den Bundestagswahlkampf.

„Julia Klöcker ist Oppositionsführerin der CDU in Rheinland-Pfalz. Zudem ist sie eine von fünf stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-Partei und sitzt im mächtigen Präsidium der CDU.“ So queer.de „Vor einigen Tagen diskutierte sie auf Einladung der LSU über die Frage, wie „bunt“ oder konservativ ihre Partei ist“. So queer.de weiter. Aber was war das? Es war Wahlkampf pur!

Einen kleinen ersten Dämpfer gab es aber im queer Stimmenfang schon vorher. Ausgerechnet „Mutti“ musste vor evangelikalen „Homoheilern“ auftreten. Auch wichtige Stimmen, welche diese „Volkspartei“ braucht, damit „Mutti“ mit wem auch immer Kanzlerin bleiben kann. Deshalb hat „Mutti“ Merkel das Jugendtreffen des „Evangelischen Gemeinschaftsverbands Baden-Württemberg“ mit einer Rede eröffnet. Und auch Volker Kauder kann halt nicht anders. Aber sein Wahlkampf gilt den konservativen deren Stimmen er mit homophober Rhetorik gewinnen will. Es gehöre zum christlichen Menschenbild der Unionsparteien, „dass wir die Ehe als die Verbindung von Mann und Frau verteidigen“, so Kauder in einem Interview gegenüber dem Bonner „General-Anzeiger“.

Aber sowas geht schnell unter, vor allem wenn Hessens Innenminister Boris Rhein vor schwulen und lesbischen Polizisten verkündet: „Wir dulden kein homophobes Verhalten“. Diese Aussage, wenige Tage vor dem CSD in Frankfurt, bleibt halt eher hängen und Rhein ist mal wieder mit etwas positivem in den Medien.

Fast vergessen die Prügel-und Pfeffersprayorgie die der vermummte schwarze Block, oh pardon, die Einsatzgruppen der Polizei gegen friedliche Demonstranten während der Blockupy Tage in Frankfurt durchzog und von Rhein Rückendeckung ohne Ende erhielt.

Da wurde gelogen, dass sich die Balken bogen. Alles schon fast vergessen? Nicht von uns!

Aber queer.de schreibt: „Der CDU-Politiker Boris Rhein, Schirmherr des Bundestreffens lesbischer und schwuler Polizisten, will homosexuelle Ordnungshüter schützen und fördern.“ Dort wird auch Rhein selbst zitiert, dem hessischen Rundfunkt gegenüber sagte er: „dass wir homophobes Verhalten und damit einhergehende Diskriminierungen nicht tolerieren und nicht dulden“. Am Ende zähle nur, „was einer kann und einer leistet und nicht, welche sexuelle Identität er hat“.

Also immer schön prügeln und mit Pfefferspray spritzen, dann mag auch der Innenminister schwule und lesbische Polizisten. Und holt sich ein fettes Lob aus der queer Comunity, fast so schön wie das Lob seiner Auftragsgeber von BDI und BDA nach den Polizeistaatsmaßnahmen in Frankfurt.

Warten wir ab, was der Wahlkampf noch so alles bringen wird.

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