Westerwelle in Marokko

Wenn es ums Geschäft geht, geht die BRD-Bundesregierung auch über Leichen.

Statt sich in der völkerrechtswidrig durch Marokko besetzten Westsahra ein Bild über das mörderische Vorgehen des marokkanischen Regimes gegen die sahaurische Bevölkerung, oder sich über inhaftierte Homosexuelle und die Zustände in marokkanischen Gefängnissen zu machen, geht es Bundesaußenminister Westerwelle um eine strategische Energiepartnerschaft mit Marokko.

Diese lässt sich „die Puffmutter der Wirtschaftsnutten“ wie ihn so richtig der Kabarettist Urban Priol bezeichnete, weitere drei Millionen Euro Steuergelder kosten und belohnt Marokko damit auch noch für den permanenten Bruch des Völkerrechts und der Menschenrechte. War es nicht Herr Westerwelle, der gefordert hat,  man müsse gegen Staaten vorgehen, die homophobe Gesetze umsetzen ?

Laut Artikel 489 des marokkanischen Strafgesetzbuches sind homosexuelle Handlungen illegal und können mit einer Haftstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe von 120 bis 1200 Dirham (10 – 100 Euro) bei einem Durchschnittslohn von 3000 Euro im Jahr bestraft werden.

Dennoch wird homosexueller Verkehr, besonders in Urlaubsgebieten praktiziert und gegen Geld angeboten. Wenn es dabei zu Festnahmen kommt, bekommen in der Regel nur die marokkanischer Callboys den Ärger, wobei europäische Freier in den seltensten Fällen verhaftet werden.

Marokko ist eine Diktatur mit einem absolutistischen Herrscher an der Spitze. Solange diese Dynastie herrscht, die Westsahara besetzt hält, dort die Menschen abschlachtet und homophobe Gesetze gelten, kann es für fortschrittliche Menschen nur heissen:

„Marokko Boykott“! Keinen Cent diesem Regime! Unterstützt die FPOLISARIO!

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