Zur red&queer

titelbildNoch immer sind wir gezwungen im real existierenden Kapitalismus/Imperialismus zu leben und zu arbeiten. Und wer da eine Zeitung oder ein Magazin macht, hat gefälligst zuallererst zu berücksichtigen, dass für die Eigentümer eine ordentliche Rendite erwirtschaftet wird.

Die Besitzer von Wohnraum fragen ja auch nicht nach sozialen Gesichtspunkten, sondern vermieten zu den maximalen Preisen, die verzweifelt Wohnungssuchende zu zahlen bereit sind.

Eine Finanzgruppe um den Investor David Montgomery als Eigentümer des Schmierblattes „Berliner Zeitung“ strebte noch vor wenigen Jahren 20 bis 25 Prozent Rendite an. Das gleiche Ziel verordnete zur selben Zeit der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, seinem Unternehmen. Wie die erreicht werden sollen, war unwichtig.

Die Zeiten allerdings, in denen solche Ziele mit Zeitungen und auch Magazinen zu schaffen waren, sind inzwischen aber vorbei. Eine der Folgen: Zeitungen werden eingestellt, verkauft oder man sucht nach Wegen im Internet Geld zu machen. Aber eine Zeitung kauft auch im digitalen Zeitalter nur, wer lesen kann. Und man sollte nicht ausschließen, dass jemand, der lesen kann, auch denken will. Wer aber denkt, hat Fragen: Wem gehört die Zeitung? Wessen Interessen vertritt sie? Wie wirkt sich das auf ihre Inhalte aus? Warum hat mein Alltag mit dem, was da geschildert wird, so wenig zu tun? Es ist schnell erkennbar, dass Inhalte von Zeitungen und Magazinen von Eigentumsverhältnissen und so von Klassenverhältnissen geprägt sind.

Und das gilt auch bei dem inzwischen undurchsichtigen Wust an Gay und Queer Magazinen. Wenige sind unabhängig. Fast alle gehören in der BRD inzwischen zum „Blu Medien Verlag“ des Berliner Verlegers Olaf Alp und so gleichen fast alle wie ein Ei dem anderen.

Es gibt eine Hauptredaktion mit wenigen Redakteuren, die auch noch sehr oft Praktikanten sind. In den Städten in denen die Magazine erscheinen gibt es noch einen nebenberuflichen Journalisten der etwas lokales beisteuert. Der Rest sind Anzeigen der kommerziellen Art sowie Kontaktanzeigen.

Nun gibt es aber schon mehrere Jahre ein queer Magazin der etwas anderen Art. Das einzige von Konzernen und Anzeigenkunden unabhängige, revolutionäre, Queer-Magazin, das als Korrektiv in der Queer-Community unverzichtbar ist. Die red&queer!

Damit wir aber die Herausgabe dieses Magazins sichern können, brauchen wir Abonennt_innen. Die red&queer erscheint seit Ausgabe 21 (Schwerpunkt damals: „Ratzinger auf Staatsbesuch“) als Schwerpunktmagazin 4x im Jahr. In wenigen Tagen erscheint mit der Doppelnummer 29/30 wieder eine Ausgabe, diesesmal mit den zwei Schwerpunkten „100 Jahre erster Weltkrieg“ und „Unser Amerika“!

Die bisherigen Schwerpunkte waren:

Ratzinger auf Staatsbesuch“ (August 2011),  „Die Kollontai“ (Januar 2012), „Christopher Street Day“ (Mai 2012), “Jugend“ (September 2012), „Kultur“ (Dezember 2012), “Kommunistische Homo/queer Politik“ (März 2013), „revolutionäre contra bürgerliche queer Politik“ (Mai 2013) und „80 Jahre Machtübertragung – Schwule Nazis, Neofaschismus und Populismus“ (September 2013).

Am 23. Februar werden die drei weiteren Schwerpunkte für 2014 auf unserem 26. Bundestreffen festgelegt. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Also: macht bei DKP queer mit!

Stärkt die Partei!

Abonniert die red&queer!

Macht für sie Werbung!

Spendet!

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