Keine Teilnahme am Wupperpride

wuppertal2DKP queer wird nicht, wie geplant am diesjährigen Wupperpride teilnehmen.

Der Grund hierfür liegt darin, dass die Veranstalter des Prides nun doch 50,- Euro Gebühr pro Stand erheben und dies auch für nichtkommerzielle Gruppen. Offenbar benötigen die Veranstalter für ihr doch sehr üppiges Programm einiges mehr an Geld, was sie auf diesem Wege – also über die am CSD interessierten aktiven ehrenamtlichen Queer-Gruppen – versuchen, hereinzubekommen.

Unser Vorschlag, es bei der ursprünglichen Regelung – einer freiwilligen Spende – doch zu belassen, wurde nicht angenommen. Wenn wir nicht bereit oder nicht in der Lage seien, das Geld zu zahlen, kö nnten wir uns leider auch nicht anmelden, wurde uns bedeutet.

Infolge dessen rieten wir den Organisatoren, doch künftig etwas weniger Programm zu fahren und stattdessen queer-politisch aktiven Gruppen mehr Chancen einzuräumen, ihre Arbeit dort zu präsentieren. Unserer Meinung nach sollte genau DAS die Aufgabe eines CSD sein. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wupperpride nicht auch völlig kommerzialisiert und infolge dessen – ähnlich, wie in Augsburg und Berlin – eine Alternativveranstaltung nötig wird!“

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